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Autor Thema: Seeadler in Matsalu National Park Estland  (Gelesen 1272 mal)
Basch121
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« Antworten #30 am: 02. Mai 2021, 00:43:38 »

Kati , ♥️  Dank für alle deine schöne Filme, Erika für deine Fotos

Birdy, Paloma und Förmlis 

Eigentliche suchte ich im Forum wann das zweite Adlerli 🐣 ist.
Stadt dessen sah ich den Eintrag von einer Elch Mutter und ihr Kalb.





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Basch121
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« Antworten #31 am: 02. Mai 2021, 11:16:30 »

 

Kati und Förmlis   

Eerik im Anflug mit Fisch. Fütterung.

Eerik hütet  kinderlein damit Eve  in Ruhe essen kann.















 
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kati
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« Antworten #32 am: 13. Mai 2021, 13:16:38 »

So schön wie alles anfing, jetzt ist
ENDE SAISON 2021 
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Ich kam, sah und vergaß, was ich eigentlich vorhatte!
Malve
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« Antworten #33 am: 13. Mai 2021, 13:27:04 »


Kati was ist passiert, kann dein Filmli nicht sehen.

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seit gegrüsst Malve

kati
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« Antworten #34 am: 13. Mai 2021, 13:47:06 »

Malve, Filmli kommt erst hier, Eltern wissen, dass es zur Ende geht. Am 11.5. starb der 2. geborene und heute morgen der erste.

Man weiss aber nicht warum. Sie verliessen diese Welt auf dem Nest ohne "Fremdeinwirkung". Sie hatten Schwierigkeiten mit dem Fressen,
es war heiss... ENDE SAISON 2021    
« Letzte Änderung: 13. Mai 2021, 13:53:59 von kati » Gespeichert

Ich kam, sah und vergaß, was ich eigentlich vorhatte!
birdy
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« Antworten #35 am: 13. Mai 2021, 13:55:19 »

hallo ihr lieben

das ist ja sowas von traurig dieses jahr. im looduskalender gefunden:

Eile suri noorem kotkapoeg, täna paari nädalaseks saanud ja esimesena koorunud EE1. Kurb.
Põhjuseid võib olla tõepoolest palju, aga kahe kotkapoja surm ainult päevase vahega?
Teame ju, et toiduga võivad vanalinnud pesasse tuua erinevaid haigusi, kas keskkonnamürkide või muude mürgistuste tagajärjel surnud linde ja loomi – teadupoolest kasutavad merikotkad toiduks raibet.
Tänavu kevadel on meie rannikul näha hulgaliselt linnulaipu (suurtest lindudest just kühmnokk-luiki) ja hoiatatakse, et tegu võib olla linnugrippi surnud isenditega. Korjustest toituvad ka väiksemad imetajad, tassides neid ranniku kadastikesse ja metsa alla. Korjuseid rapivad randades jalutajate koerad, aga olukorrale ei pöörata vajalikku tähelepanu.

übersetzung deepl

Gestern ist das jüngste Adlerjunge gestorben, heute starb EE1 ein paar Wochen alt und das erste, das geschlüpft ist. Traurig.

Es könnte in der Tat viele Gründe geben, aber der Tod von zwei Adlerjungen im Abstand von nur einem Tag?

Wir wissen, dass alte Vögel mit ihrer Nahrung eine Vielzahl von Krankheiten ins Nest bringen können, seien es Vögel und Tiere, die an Umweltgiften oder anderen Vergiftungen gestorben sind - schließlich ernähren sich Seeadler von Aas.

In diesem Frühjahr haben wir an unseren Küsten eine große Anzahl von Vogelgräbern gesehen (grösseren Vögeln), und es gibt Warnungen, dass es sich um tote Exemplare der Vogelgrippe handeln könnte. Kleinere Säugetiere ernähren sich ebenfalls von den Kadavern und fressen sie in küstennahen Wacholdern und unter Gehölzen. Die Aasfresser werden von Hunden der Strandspaziergänger gejagt, aber der Situation wird nicht die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdient.


wenn man sich das antun will, kann man die ganze traurige dokumentation im forum nachlesen. da hat sich auch ein mitglied vom eagle club gemeldet. sie wollen das küken bergen und untersuchen lassen, wenn es denn hoffentlich noch da ist.

https://www.looduskalender.ee/forum/viewtopic.php?f=18&t=1039&start=1860

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erika
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ich war Mamis Schätzeli


« Antworten #36 am: 13. Mai 2021, 13:56:12 »

Ja es ist so traurig    beide Adlerküken leben nicht mehr   gestern starb das jüngere und heute das 2.

ich hatte heute morgen noch ein Foto gemacht, und dachte mir, die Eltern haben die beiden zugedeckt wegen dem Wetter  




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liebs griessli Erika
erika
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ich war Mamis Schätzeli


« Antworten #37 am: 13. Mai 2021, 14:06:40 »

Kati danke für dein Filmli  es ist so herzzerreissend wie die Eltern ihre Kinder anschauen und auch trauern
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liebs griessli Erika
Paloma
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« Antworten #38 am: 13. Mai 2021, 14:36:28 »

herzzerreißend ----  ich habe es mir nicht antun können, die ganze Story zu lesen ...... 


wenn man rauskriegt, was die Ursache ist, bitte sagt es.

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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
birdy
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« Antworten #39 am: 14. Mai 2021, 20:40:50 »

heute ende nachmittag ist gunnar vom eagle club hochgeklettert und hat beide küken bergen können. er hat noch ein paar sachen mehr, wie eischalen, beute etc. eingesammelt. das alles wird jetzt an hochoffizieller estnischer stelle analysiert.

ich bleibe weiter am ball.
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birdy
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« Antworten #40 am: 20. Mai 2021, 11:10:46 »

hallo ihr lieben

gestern wurde erstmal auf estnisch über die todesursache der adlerli informiert.

den estnischen text kann man hier lesen: https://www.kotkas.ee/uudised/laeaenemaa-merikotka-pojad-tappis-ohtlik-linnugripp

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

Vor einigen Tagen sorgte der Tod eines Seeadlers, der im Matsalu-Nationalpark in Sichtweite einer Nistkamera nistete, für große Aufregung unter Naturfreunden aus Estland und dem Ausland. Eine an der Estnischen Universität für Lebenswissenschaften durchgeführte Autopsie ergab, dass die Adlerjungen an der Vogelgrippe H5N1 starben.

Nach Angaben der Tierärztin Dr. Madis Leivitsa, die die Todesursache feststellte, waren die Adlerjungen mit einem aggressiven Stamm der Vogelgrippe infiziert, der in Estland noch nie gesehen wurde. H5N1 ist ein hoch ansteckender und gefährlicher Stamm der Vogelgrippe, von dem bekannt ist, dass er Säugetiere, einschließlich Menschen, infiziert hat.

Der Wunsch des Menschen, die Natur so nah wie möglich zu erleben, ist angeboren. Eine dieser Möglichkeiten ist seit einiger Zeit der Einsatz von Echtzeit-Nistkameras, die es uns ermöglichen, die Freuden und Sorgen von Vogelfamilien in ihrem Zuhause zu erleben, ohne dabei gestört zu werden. Tatsächlich haben Wildkameras nach Ansicht von Wissenschaftlern eine viel umfassendere Funktion: Sie helfen uns, das Leben und die Bedürfnisse von Tieren in freier Wildbahn zu verstehen, so dass wir besser in einer gemeinsamen Umwelt zusammenleben können.

Die Seeadler-Nistkamera im Matsalu-Nationalpark, die von der NGO Eagle Club installiert wurde, ist sowohl in Estland als auch im Ausland äußerst beliebt. Die freudigsten Ereignisse fanden am 28. und 30. April statt, als die Adlerjungen schlüpften. Die frisch Geschlüpften wurden von den Altvögeln betreut, die sie mit einer Vielzahl von Nahrungsmitteln (Fisch, Wild und Wasservögel) versorgten.

In der letzten Woche erlitt das Nest jedoch ein Unglück: Die Küken wurden plötzlich schwach und starben an aufeinanderfolgenden Tagen, als sie etwa zwei Wochen alt waren. Der Vorfall warf bei den Nestkamerabeobachtern und Vogelforschern viele Fragen auf, so dass beschlossen wurde, die Ursache für den Tod der Küken weiter zu untersuchen. Die NGO Eagle Club, die Estnische Universität für Biowissenschaften und die Estnische Umweltschutzbehörde koordinierten die Entnahme der toten Küken und der Überreste der Beute aus dem Nest und den Transport zum Institut für Veterinärmedizin und Tierhaltung in Tartu.

Laut der Tierärztin Leivitsa zeigte das größere Küken (EE1) bei der ersten Inspektion einen ziemlich großen Klecks zwischen dem Schnabel und im Rachen (unverdauliche Teile, die mit der Nahrung aufgenommen werden, werden normalerweise erbrochen). Auch im Pansen des kleineren Adlers (EE2) befand sich ein Klumpen, der hauptsächlich aus Heu bestand. Ob das normal ist, wissen wir im Moment noch nicht, sagte Leivits.

Lahang stellte fest, dass die meisten Gewebe in den Körpern der Verstorbenen verändert waren. Die Organe waren geschwollen und abnormal verfärbt. Außerdem waren in verschiedenen Geweben Blutergüsse zu finden, und die Lungen waren mit einer schleimigen, blutig-schaumigen Flüssigkeit gefüllt.

Vorläufige Tests waren positiv für Influenza-A-Virus. Eine Probe der Lunge wurde zur Bestätigung und Typisierung an das Lebensmittel- und Veterinärlabor geschickt, wo das H5N1-Vogelgrippevirus bestätigt wurde.

Die Krankheit wurde höchstwahrscheinlich durch Wasservögel eingeschleppt, die den Adlern als Nahrung dienten. Wasservögel sind auch ein natürliches Reservoir für Influenza, sagte Leivits und bestätigte, dass dies ein natürlicher Prozess der Natur ist und dass Krankheiten ein Teil der Natur sind. "Dieser Grippestamm wurde in Estland noch nie gesehen, aber das bedeutet nicht, dass er in unserer Natur nicht schon einmal aufgetreten ist", sagte Leivits.

Er äußerte die Hoffnung, dass die alten Vögel, die das gleiche Futter wie die Adlerjungen gefressen haben, die Krankheit überleben und im nächsten Jahr wieder nisten und Küken aufziehen können.

Die H5N1-Vogelgrippe ist auch aus Sicht der menschlichen Gesundheit wichtig. Das Virus hat die Fähigkeit, sich schnell zu verbreiten und anzupassen, indem es Artengrenzen überschreitet und auch Menschen und andere Säugetiere befällt. "Dieses Ergebnis erinnert uns daran, dass Vorsicht geboten ist und dass unangemessene Eingriffe die eigene Gesundheit gefährden können."

Der Mensch spielt eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung von Krankheiten durch seine Handlungen in der Umwelt, entweder durch den direkten Transport von Viren oder durch die Veränderung des Lebensumfelds, was dazu führen kann, dass sich Krankheitserreger erfolgreicher ausbreiten oder die Widerstandskraft von Tieren beeinträchtigt wird.

 Weinen
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Paloma
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« Antworten #41 am: 24. Mai 2021, 21:05:35 »

Vogelgrippe also.

 

seid nicht zu traurig. Auch wenn es wohl ein neuer aggressiver Stamm ist.

viel Glück im nächsten Jahr
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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
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