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Evolution - interessante Texte und Diskussionen
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Autor Thema: Evolution - interessante Texte und Diskussionen  (Gelesen 4989 mal)
pispezi
Gast
« am: 22. Oktober 2010, 18:12:30 »

Liebe Förmchen, weil ich heute diesen interessanten Text fand, mache ich hier mal ein Evolutionsthema auf.

Wie findet Ihr den Text?
Mir scheint auch, dass sich daran anknüpfend interessante Grundsatz-Gespräche ergeben könnten.

Euer ewiger Diskutierer
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2010, 18:17:30 von pispezi » Gespeichert
eisvogel
Gast
« Antworten #1 am: 22. Oktober 2010, 22:51:19 »

Hallo zusammen

Elegant verpackt DAS Thema. Grinsend
Also ich habe den Text gelesen, mich aber interessiert das Sexualleben irgendwelcher Kleinstlebewesen eher weniger. Grinsend

Und so harre ich mal Deiner Idden lieber Pi.., möchtest Du wirklich hier über die Eigenbefruchtung der Erdbeere diskutieren?

 Zwinkernd Zwinkernd eisvogel
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pispezi
Gast
« Antworten #2 am: 22. Oktober 2010, 23:24:31 »

Hallo zusammen

Elegant verpackt DAS Thema. Grinsend
Also ich habe den Text gelesen, mich aber interessiert das Sexualleben irgendwelcher Kleinstlebewesen eher weniger. Grinsend

Und so harre ich mal Deiner Idden lieber Pi.., möchtest Du wirklich hier über die Eigenbefruchtung der Erdbeere diskutieren?

 Zwinkernd Zwinkernd eisvogel

Liebe Eisvogel,

das enttäuscht mich jetzt etwas.
Sexualität ist doch ein absolut fundamentales Thema unserer Stammesentwicklung und unseres Daseins.
Wenn Sex so umständlich und energieverbrauchend ist, wie er ist, dann ist doch die Frage, warum er sich bei höheren Wesen trotzdem durchgesetzt hat, sehr relevant! Jedenfalls für jeden, der evolutionäre Zusammenhänge verstehen will.
Die vom Sex verursachte ständige Neukombination der Gene (und damit der Individualeigenschaften) sorgt doch letztlich für eine stetig erhöhte Evolutionsgeschwindigkeit - und damit Anpassungsdynamik - der sexuellen Wesen.

Na ja, und den Evolutions-Thread habe ich doch genau für jene eröffnet, die sich für das Nachdenken über die Evolution interessieren, und die mit mir über solche Fragen diskutieren wollen.

Dein Pi...
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Esther
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« Antworten #3 am: 23. Oktober 2010, 10:02:34 »


Euer ewiger Diskutierer

Lieber Pi,

diskutiere sehr gerne mit.  Grinsend
Sobald ich Zeit finde.

Danke für das spannende Thema und bis später!
Esther
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
pispezi
Gast
« Antworten #4 am: 23. Oktober 2010, 10:18:08 »

Vielleicht noch eine kleine Bemerkung, die ich einem Leserkommentar zu dem Artikel entnehme:

Es ging ja in dem Text wesentlich um diese Rädertierchen, die, wenn sie in neue Lebensräume kommen, wo sie sich anpassen müssen, von der "Parthenogenese" zum Sex wechseln.
Das sei eine gute Strategie für schnelle Anpassung, sagt der Evolutionsbiologe - und hat recht.

Ein Leser fragt nun recht klug und witzig:
"Dumme Frage: woher weiss das Rädertierchen das? Ich vermute eher, die Rädertierchen-Mädels waren da einfach hübscher :-)"

Aber ernsthaft gesehen, wird es wohl dann zum Sex kommen, wenn sich die Tierchen in der neuen Umgebung "nicht wohl fühlen", es ihnen nicht gut geht. Da dürfte biochemischer Stress entstehen, der den Wechsel zum Sex bewirkt.

Meint Pi...

PS: Damit Ihr auch wisst, was Rädertierchen sind :
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4dertierchen
Schaut Euch mal das untere Video an, sowas habe ich als Teenie gerne live  betrachtet. Bin bei uns in der Umgebung rumgefahren, habe Wasserproben geholt, und zu Hause wurde dann mikroskopiert...
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2010, 12:14:18 von pispezi » Gespeichert
pispezi
Gast
« Antworten #5 am: 23. Oktober 2010, 14:04:36 »

...sowas habe ich als Teenie gerne live  betrachtet. Bin bei uns in der Umgebung rumgefahren, habe Wasserproben geholt, und zu Hause wurde dann mikroskopiert...

Liebe Förmchen,
soeben habe ich nach langem Suchen ein paar "Arbeitsproben" davon wiedergefunden, die sind allerdings in der Studentenzeit (80er Jahre) mit meinem Kumpel zusammen entstanden. Er hatte die gute Spiegelreflex (Pentacon Dresden), ich immer noch dasselbe gute alte "Schülermikrokop" von den Rathenower optischen Werken - die optische Industrie der DDR war wirklich gut.
Aber nun die Bilder (alle von Papier gescannt und für optimalen Informationsoutput getunt Grinsend):


Grünalgen


Grünalgen


Grünalgen


Kieselalge


Kieselalge
Und hier gibts viele sehr schöne Kieselalgenbilder...


Wasserfloh

Euer Pi...

PS: Dasselbe Schülermikroskop, das mir die Großeltern mit 14 geschenkt haben, war die optische Kernkomponente der Messapparatur, die ich für meine Doktorarbeit aufgebaut habe.
Da könnt Ihr ermessen, wie der technische Ausrüstungsstand unserer Hochschule in Merseburg damals war... Aber die Ergebnisse kann ich heute noch gut gebrauchen!  Smiley
Tja, improvisieren haben wir halt gelernt im Sozialismus.

So, das war ein kleiner historischer Ausflug weg vom Thema, das nun wieder in den Vordergrund treten sollte...  Smiley
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2010, 15:34:22 von pispezi » Gespeichert
mimidan
Gast
« Antworten #6 am: 23. Oktober 2010, 20:39:19 »

Hallo Pi

Bin auch interressiert am Thema, und war auch als junges Mâdchen sehr am Mikroscopieren von allem was ich so im Garten fand, total begeistert ! 

ich muss aber zu erst den Text ein Paar mal lesen um alles richtig zu verstehen ...

Grüssli
mimi
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Esther
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« Antworten #7 am: 21. November 2010, 18:23:17 »

Huch, jetzt habe ich das Thema doch tatsächlich beinahe wieder vergessen - dabei bin ich wirklich stark interessiert.

Pi, deine Mikroskopaufnahmen haben eine ganz eigenartige Schönheit - danke dafür.

Den von dir verlinkten Artikel finde ich spannend, ebenso die Schlussfolgerung, dass die Tierchen zu sexueller Vermehrung wechseln, wenn die sie umgebende Umgebung Stress verursacht und sie dadurch befähigt werden, sich viel schneller durch Mutation dieser Umgebung neu anzupassen.
Dass sie es nicht tun, wenn die Umgebung bereits "passt", zeigt meiner Ansicht nach eben, dass Entwicklung immer dann geschieht, wenn eine äussere Notwendigkeit dazu besteht - würden wir im Paradies unter absolut optimalen Umständen leben, dann würde alles auf ewig so bleiben, wie es gerade ist.

Das Faszinierende dabei ist, dass es beinahe so aussieht, als "wüssten" diese Rädertierchen, dass es eine gute Idee ist, bei Stress zur geschlechtlichen Vermehrung zu wechseln, um den Nachwuchs fitter werden zu lassen - aber natürlich ist das nicht so. Die "wissen" überhaupt nichts und trotzdem tun sie es, weil sie im weitesten Sinne Urahnen jener Rädertierchen sind, die zufällig unter Stress genau das Richtige getan haben - die anderen, die stur bei ihrer asexuellen Vermehrung geblieben sind, haben schlicht nicht überlebt um ihre Sturheit an nachfolgende Generationen weiterzugeben. (Ok. das ist jetzt SEHR vereinfacht ausgedrückt, aber es trifft das Grundprinzip... )

Für mich liegt darin die allergrösste Faszination. Wenn wir all die Lebewesen der Gegenwart betrachten, dann sieht es nach einer genialen Schöpfung aus, alles (oder jedenfalls das meiste) ist einfach perfekt gebaut und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt - und doch braucht es keinen planenden Geist, der dahinter steht, sondern die einfachste aller denkbaren Grundregeln: Was funktioniert, überlebt.

Liebe Grüsse
Esther
Gespeichert

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(Albert Camus)
Clara
Gast
« Antworten #8 am: 23. November 2010, 22:36:15 »

Zitat
...sowas habe ich als Teenie gerne live  betrachtet. Bin bei uns in der Umgebung rumgefahren, habe Wasserproben geholt, und zu Hause wurde dann mikroskopiert...

Lieber Pi, zu meiner Schulzeit durften wir uns im Biologieunterricht auch schon mal durch ein Mikroskop z. B. Einzeller anschauen. Das fand ich immer sehr interessant.
Deine Bilder erinnern an moderne Kunst, wie ich sie in den entspr. Abteilungen der Museen sah. Jetzt weiß ich auch, woher die Maler/ Zeichner ihre Ideen her holen.  Grinsend
Ansonsten hat Esther dazu schon Einiges gesagt, von mir nur noch ein Danke für die Fotos!

Grüße von Clara

« Letzte Änderung: 23. November 2010, 22:55:56 von Clara » Gespeichert
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