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Nistkästen
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Autor Thema: Nistkästen  (Gelesen 8849 mal)
Mariele
Gast
« am: 30. August 2010, 07:09:55 »

Gestern hab ich im Net gelesen, das man jetzt schon Nistkästen für den nächsten Frühling anbringen soll, damit die Vöglein über Winter mit der Vorbereitung beginnen können (??).
Wie seht ihr das?
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pispezi
Gast
« Antworten #1 am: 30. August 2010, 07:23:30 »

Gestern hab ich im Net gelesen, das man jetzt schon Nistkästen für den nächsten Frühling anbringen soll, damit die Vöglein über Winter mit der Vorbereitung beginnen können (??).
Wie seht ihr das?

Hallo Mariele,

eigentlich bin ich ja in Tierfragen recht doof.
Aber ichn habe mal gelesen, man solle auch über das ganze Jahr hinweg Vögel füttern, damit sie dann im Winter wissen, wo es was gibt. Ob das vom Ökologiestandpunkt so gut ist, weiß ich allerdings nicht, weil mir scheint, dass man die Vögel damit zu einer Art von "Haustieren" macht.

Was Ähnliches scheint es mit der von Dir angesprochenen Nistkastenthematik zu sein...

Viele Grüße, Pi...
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Zwirbel
Gast
« Antworten #2 am: 30. August 2010, 11:37:42 »

Hallo Mariele

habe die "schweiz. Vogelwarte Sempach" nach Deiner interessanten Frage durchforstet, und habe dies gefunden:

Von der Seite: http://infonet.vogelwarte.ch/home.php?siteLoad=nih&hkg=2&lang=de

 
Nisthilfen

Unsere in Höhlen brütenden Vogelarten, darunter verschiedene nützliche
Insektenvertilger, leiden heute allgemein unter dem Mangel an natürlichen
Höhlen. Einmal mehr ist es dem Ordnungssinn und dem wirtschaftlichen Denken
des Menschen zuzuschreiben, dass es immer seltener morsche Bäume und
verwitterte Gemäuer gibt, in denen sich Nistgelegenheiten anbieten. Auch im
Garten können wir den Bestand an Höhlenbrütern fördern, indem wir alte Bäume
stehen lassen oder künstliche Nisthilfen anbringen.

Nistkästen kann man selber herstellen oder kaufen. Hier einige Hinweise:
· Idealhöhe zum Aufhängen: zwischen 1,5 und 5 Metern.
· Einflugloch mit Vorteil Richtung Südosten
· Aufhängeort im Schatten oder Halbschatten
· Anbringen: mit Vorteil im Herbst, spätestens aber im Vorfrühling
· Reinigung ab Ende August

· Kontrollen Mitte bis Ende Mai
· Tote Vögel müssen entfernt werden




Detaillierter sind die Informationen hier: http://infonet.vogelwarte.ch/home.php?siteLoad=nih&hkg=2&lang=de&siteAction=mer&nkg=3
Ausschnitt:

Wann bringt man die Nisthilfen an? Wann werden sie gereinigt?
Nisthilfen sollen spätestens im Vorfrühling, möglichst jedoch schon im Spätsommer oder Herbst montiert werden. Die Vögel können sich so frühzeitig mit den Nisthilfen vertraut machen. Sie bieten ihnen zudem über den Winter Schutz vor Nässe und Kälte. Die jährliche Reinigung kann zwischen September und Ende Februar erfolgen. Die Kästen werden von Nestern und Kot befreit. Bei starkem Parasitenbefall können Sie den Kasten mit einer brennenden Zeitung ausräuchern oder mit heissem Schmierseifenwasser ausspülen



Lieber Pi,

Meines Wissens sollte man die Vögel wenn, dann nur im Winter füttern. Sogar die Winterfütterung ist nicht ganz umstritten. Hier habe ich auf den selben Seiten auch etwas gefunden: http://infonet.vogelwarte.ch/home.php?siteLoad=wif&hkg=15&lang=de

Wegen dem Wissen, WO es Futter gibt: ich habe selber schon die Erfahrung gemacht, dass man nicht mitten im Winter BEGINNEN kann mit Füttern. Da sind die Vögel tatsächlich nicht mehr gekommen. Wenn man aber gleich beginnt, wenn es kalt wird,  dann finden die Piepmätze die Leckerbissen jedoch ohne Probleme.

Mit lieben Grüssen
Zwirbel

PS: es lohnt sich, auf den Seiten der Vogelwarte herumzustöbern, habe jetzt gerade Dinge gelesen, die ich nicht wusste.
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Mariele
Gast
« Antworten #3 am: 30. August 2010, 11:40:40 »

Ja, irgendwie sagt mir mein Bauch auch das es nicht richtig ist.
Hm. Guck mal, jetzt sind auch diese Igelglocken total In, wobei ich mir denke,  das die Igel lieber in einem natürlichen Blätter-Reisighaufen überwintern.
Ich habe auch kein Insektenhotel gebaut, hier gibt es genug totes Holz und Stämme.
In Städten mag das wohl anders sein.
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Paka
Gast
« Antworten #4 am: 31. August 2010, 19:03:36 »

Ich habe letztes Jahr auch mal in einem Zeitungsartikel gelesen (ich glaube Pi hatte ihn ins Förmchen gestellt ) , dass man in Grossbritanien gute Erfahrungen mit der Fütterung von Wildvögeln auch im Sommer gemacht hat. Es gibt auch hier, wie fast überall verschiedene Meinungen darüber.

Hier mal ein Link der darüber berichtet

http://www.wildvogelhilfe.org/winterfuetterung/ganzjahresfuetterung.html

Lieben Gruß
Sylvia

 
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Clara
Gast
« Antworten #5 am: 31. August 2010, 23:04:06 »

Liebe Mariele, darüber habe ich mir auch früher Gedanken gemacht. Inzwischen sind sich die Experten einig, dass nichts gegen ganzjährige Fütterung spricht.
Ich habe mich entschlossen, bis weit ins Frühjahr hinein zu füttern, dabei freue ich mich über die vielen Vogelarten, die ich vom Küchenfenster aus beobachten und fotografieren kann.
Da wir einen Naturgarten haben, also ziemlich wildwüchsig, können die Vogeleltern ihre Brut ausreichend mit Insekten füttern, daneben mit unserem Vogelfutter.
Hier ein Link zum Thema:

http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Startseite/&%238222%3BVoegel-das-ganze-Jahr-fuettern&%238220%3B-_arid,292886_puid,1_pageid,52.html

Einen abendlichen Gruß sendet

Clara
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Anne
Gast
« Antworten #6 am: 31. August 2010, 23:16:42 »

In den Tierhandlungen in München gibt es auch  spezielles Sommerfutter für  Wildvögel zu kaufen.

Ich habe auch immer welches auf meinem Balkon und es ist so schön zu sehen wer da alles vorbei kommt zum essen …einige bringen sogar ihren Nachwuchs mit.

Was ich aber sehr merkwürdig finde, … obwohl ich im Sommer durchfüttere kommen im Winter fast keine Vögel.

Sind sie nicht süss, meine Besucher?






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Weisser Bussard
Gast
« Antworten #7 am: 04. September 2010, 21:18:21 »

Weil ich grade die Knödel sehe...
...böse Zungen behaupten, an dem scharfkantigen Plastenetzen würden sich manche Vögel die Füße aufschneiden.
...weiß da jemand was näheres drüber?

VG Alex
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powerjulchen
Gast
« Antworten #8 am: 04. September 2010, 21:22:07 »

Lass die bösen Zungen mal reden...die Netze sind nicht scharf...ich mache einige immer selbst mit den Fingern auf und tu die Knödel in eine Holzblume....ich hab mich noch nie geschnitten....da ist nix scharf....
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Weisser Bussard
Gast
« Antworten #9 am: 04. September 2010, 21:29:25 »

Dann ist ja gut...
...ich hatte die ganze Zeit schlechtes Gewissen...ich füttere ja im Winter die Vögel mehr als mich selbst.

http://transitkunst.blogspot.com/2010_01_01_archive.html

VG Alex



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Weisser Bussard
Gast
« Antworten #10 am: 04. September 2010, 21:46:35 »

Jetzt muß ich nochmal "nachsetzen"...wegen dem schneiden am Plastenetz...es geht ja sicher (wenn...) darum, daß die Piematseln am Netz hängen bleiben wie Simon`s Trickfilmkatze an der Gardine (bei Fly Guy)...und sich DANN schneiden können ????

VG Alex
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powerjulchen
Gast
« Antworten #11 am: 04. September 2010, 21:55:43 »

Alex...die Löcher sind doch so gross...da bleibt keiner hängen....und wenn Du Dir trotzdem unsicher bist..dann lass die Knödel doch weg.... Küsschen
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lacerta
Gast
« Antworten #12 am: 04. September 2010, 22:34:50 »

Meinen Vögel häng ich den ganzen Winter wie auch etwas vorher und nachher einen grossen Buchbaum voll mit Knödel's. Runde, lange, dicke, dünne. Einzelne werden mit Schnüren beidseitig festgemacht, damit auch Amseln oder etwas schwerere Spechte und Eichelhäher futtern können. Noch nie hab ich was von hängen bleiben bemerkt. Aller Gattung Vögel sind zu beobachten und werden erst noch satt dabei  Smiley

An geschützten Orten schmeiss ich zugeschnittene Apfelstücke hin. Rotbrüstchen tun sich schwer mit Netze hangeln.

Nöö Alex, mach das weiter so wie bisher. Da geschieht schon nix

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Anne
Gast
« Antworten #13 am: 04. September 2010, 22:47:28 »


Ich reisse die Knödel auch oft auf, weil manchmal Raben kommen und den ganzen Knödel mitnehmen.
 
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Weisser Bussard
Gast
« Antworten #14 am: 04. September 2010, 23:11:57 »

Gut, dann bin ich erstmal beruhigt...wird ja auch viel Mist behauptet von manchen Theoretikern...vielleicht machen wir zum Winterbeginn noch mal ein Extra-Thema auf zur Winterfütterung mit ein paar praktischen Erfahrungen.

VG Alex
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