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Nachdenklich stimmende Dokumentation über den WWF
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31. Januar 2023, 20:16:51
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Autor Thema: Nachdenklich stimmende Dokumentation über den WWF  (Gelesen 5863 mal)
Esther
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« am: 27. Juni 2011, 16:43:07 »

Liebe Förmchen,

möchte euch diese Doku über den WWF und seine Aktivitäten sehr empfehlen.

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage---dokumentation/7495082_der-pakt-mit-dem-panda--was-uns-der-wwf-verschweigt

Ich selbst war ziemlich erschüttert darüber, zu erfahren, wie stark diese Umweltorganisation mit Konzernen wie Monsanto zusammenarbeitet und wie wenig man sich dabei um das Wohl der betroffenen Menschen und Umwelt schert.

Nehmt euch bitte Zeit, die ganze Doku anzusehen.

Liebe Grüsse
Esther
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Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
Esther
Förmchen-Glucke
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« Antworten #1 am: 27. Juni 2011, 17:45:25 »

Eben gefunden: Die Gegendarstellung des WWF:

http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/

Wem soll man jetzt glauben?
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Esther
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« Antworten #2 am: 27. Juni 2011, 18:52:25 »

Und noch was:

Vorab-Interwiew zum Dokumentarfilm mit dem Autor

"Der Pakt mit dem Panda" - Bericht und Interview

Sorry, ist jetzt etwas viel Information - jetzt lasse ich euch erst einmal in Ruhe damit. 
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Paka
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« Antworten #3 am: 28. Juni 2011, 06:07:15 »

Danke für die Links, Esther. Die werde ich mir die Tage mal in Ruhe zu Gemüte führen.


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lacerta
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« Antworten #4 am: 28. Juni 2011, 22:18:04 »

liebi Esther

ich habe momentan blöderweise und es stinkt mir gewaltig einige strenge Arbeitstage.

Danach ist dieses Thema an der Reihe. Man ist ja geneigt, wenn die 3 Buchstaben WWF zu lesen sind, von etwas Positivem zu erfahren. Monsanto damit in Zusammenhang zu ahnen, lässt nichts Gutes schwanen.

Ich bin sehr gespannt und werde mich hier wieder melden.

Dankä vorerst für deine - vermutlich auch mich - nachdenklich stimmende Doku

en liebe Gruess

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Clara
Gast
« Antworten #5 am: 29. Juni 2011, 22:44:04 »

Liebe Esther,

diese Doku habe ich gesehen und vor einigen Tagen auch die Gegendarstellung auf der WWF - Seite. Vorgestern schrieb ich eine Mail an die deutsche Sektion des WWF, bin gespannt, ob eine Antwort folgt.
Wenn es diese Verflechtungen des WWF mit Wirtschaft und Industrie in der gezeigten Form gibt, ist es eine große S.....ei und erschüttert mein Vertrauen in diese große Organisation. Sicher geht es vielen Unterstützern ähnlich.

Ich erlaube mir, den Link zu einer Diskussion über das Thema in einem anderen Forum zu setzen, in dem ich meine Meinung ausführlich äußerte:

http://community.seniorentreff.de/forum/board/Der-Panda-ist-boese;tpc5,319374,1#__

LG, Clara
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Esther
Förmchen-Glucke
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« Antworten #6 am: 30. Juni 2011, 08:30:41 »

Danke dir, liebe Clara!

Auf die Antwort des WWF bin ich auch sehr gespannt!
Habe die Diskussion auf der WWF-Deutschland-Seite ein wenig verfolgt und fand, dass bei vielen Fragen von Seiten des WWF ausgewichen wird. Für mich ist die ganz Art der Kommunikation, die sich der WWF hier leistet doch ziemlich fragwürdig. Andererseits verstehe ich auch, dass es eben sehr schwierig ist, gewisse Vorwürfe zu entkräften, da sie eben offensichtlich doch auf Tatsachen beruhen, die sich nicht schönreden lassen.

Für mich ist alleine der Umstand, dass der WWF Palmöl als "nachhaltig" zertifiziert (Palmöl KANN gar NIE nachhaltig angebaut werden!) und dass sich der WWF NICHT sehr deutlich GEGEN Bio-Treibstoff ausspricht ein Grund, dieser Organisation nicht mehr zu vertrauen.

Zwar kann ich nachvollziehen, dass man statt  - zB. wie Greenpeace - einfach GEGEN alles Mögliche protestiert und in erster Linie öffentlichkeitswirksame Aktionen macht, versucht, im Gespräch mit Konzernen nach den bestmöglichen Lösungen zu suchen. Aber man sollte dann weder Spendengelder dieser Konzerne annehmen, noch das eigene Label dazu hergeben, den Anschein von Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu erwecken.

liebe Grüsse
Esther
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(Albert Camus)
Clara
Gast
« Antworten #7 am: 30. Juni 2011, 13:32:18 »

Liebe Esther,

die Vertreterin von WWF gab dem Interviewer auch sehr ausweichende Antworten oder nach einigen Sekunden des Überlegens gar keine. Das ist doch bezeichnend und entlarvend!

Den Vorwurf, der WWF vertreibe im Einvernehmen mit der Industrie indigene Völker von ihrem angestammten Boden, mussten die Filmemacher ja zurück nehmen. Die Begründung, warum dies nicht stimme, gab es in der Gegendarstellung, aber auch nicht nachweisbar.

Was Du über Spendengelder von der Wirtschaft sagst, unterstütze ich. Es werden so immer Abhängigkeiten geschaffen.
Greenpeace und andere Umweltorganisationen haben den Vorteil, dass sie sich nur aus privaten Spendengeldern finanzieren und so eine gewisse Garantie für saubere Arbeit gegeben ist. Trotzdem weiß man nie zu hundert Prozent, ob dies auch so geschieht!

Lieben Gruß, Clara
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Valentina
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« Antworten #8 am: 30. Juni 2011, 20:46:49 »

Großes, undurchsichtiges und verworrenes Thema, Esther  Grinsend ...deshalb nur kurz:

Ich bin insgesamt in 7 Umweltschutz- bzw. Naturschutzorgas, dass klingt jetzt freakig, ist mir aber egal, da steh ich zu (bin Umweltschutz-technische Assistentin).

Der WWF war einer meiner ersten Mitgliedschaften, mit 18 Jahren bin ich eingetreten, von meinem ersten selbstverdienten Geld...und bin nun in diesem Jahr, nach über 25 Jahren ausgetreten!...unter anderem auch, wegen dieser Regenwald-RSPO-Siegel-Geschichte.

Der WWF ist mir mittlerweile viel zu käuflich!
Diese "Gefahr" seh ich bei meinen anderen Orgas (noch) nicht  Grinsend

Zwei Orgas sind für mich persönlich über jeden Zweifel erhaben ...ähem hüstel...ich weiß, da lehn ich mich jetzt sehr weit aus dem Fenster, aber egal, da steh ich zu Zwinkernd ...alls da wären, die ZGF-Frankfurt und BOS.

Grüsseli Valentina

PS Esther...großes, undurchsichtiges und verworrenes Thema!
« Letzte Änderung: 30. Juni 2011, 20:51:08 von Valentina » Gespeichert
Esther
Förmchen-Glucke
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« Antworten #9 am: 05. Juli 2011, 12:28:27 »

Liebe Clara,

hast du schon Antwort vom WWF bekommen?

Liebe Valentina,
persönlich habe ich grosse Mühe, zu beurteilen, welche Organisationen wirklich gut sind.
Bei den beiden von dir genannten habe ich jetzt die Internetseiten besucht und ja, sie sind mir sehr sympathisch.
Aber alles in allem finde ich es trotzdem schwierig.

Ich habe zB. eine Zeit lang die pro Natura unterstützt - bis ich den Eindruck bekam, dass sie mit ihrer beinahe schon militanten Art, Naturschutzgebiete zu fordern, die Menschen, die auch Bedürfnisse und Rechte haben, vergessen.

Aber wie du geschrieben hast, das ist alles sehr komplex.

Liebe Grüsse
Esther
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Clara
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« Antworten #10 am: 05. Juli 2011, 13:54:36 »

Hallo Esther,

ist das Gedankenübertragung?  Zwinkernd Gerade hatte ich die Absicht, zu berichten.

Gestern kam die Antwort vom WWF, sehr ausführlich und trotzdem nichts sagend. In allen Bereichen eine Rechtfertigung, Dementis sowie die Mitteilung, es sei Strafantrag gegen die Filmemacher gestellt. Dazu wurden Links zur WWF-HP angegeben, darunter auch das schon von mir hier eingestellte Video.

Der Mail konnte ich zwischen den Zeilen entnehmen, dass wohl sehr viele besorgte bis empörte Zuschriften erfolgt sind. Nun heißt es erstmal abwarten, denn man muss der Organistation auch eine Chance geben.

Ich selbst bin seit langem Mitglied im NABU (Naturschutzbund in Deutschland), der früher eine reine Vogelschutzorganisation war unter dem Namen DBV (Deutscher Bund für Vogelschutz).
Dann unterstütze ich das "Komitee gegen den Vogelmord", das sich v.a. gegen Wilderei und den Zugvogelschutz einsetzt. Wichtig ist mir Greenpeace. Gelegentliche Spenden erhalten einige weitere Organisationen, wenn es um ein dringendes Natur-oder Umweltproblem geht. Der WWF bekommt zunächst mal nichts mehr.
Ich finde, auch wenn man "nur" reine Naturschutzorganisationen unterstützt, tut man letztendlich auch etwas für die Menschen.

Lieben Gruß, Clara

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Esther
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« Antworten #11 am: 05. Juli 2011, 14:48:49 »

Danke, liebe Clara, habe ich mir fast gedacht, dass die Antwort vom WWF eher nichts sagend sein wird. Habe auf der WWF-Seite die Diskussion ein wenig mitverfolgt und dort war es ja genauso.


Ich finde, auch wenn man "nur" reine Naturschutzorganisationen unterstützt, tut man letztendlich auch etwas für die Menschen.


Stimmt, liebe Clara - für mich persönlich ist es allerdings wichtig, dass es nicht darauf hinausläuft, dass die Menschen möglichst verschwinden sollen zugunsten der Natur. Erstens, weil der Mensch ebenfalls zu Natur gehört (auch wenn er sich den "natürlichen" Gegebenheiten entfremdet hat) und weil ich überzeugt bin, dass ein vernünftiges und schonendes Miteinander längerfristig besser ist.
Mensch und Natur als grundsätzlich schädlich füreinander zu definieren, wie dies von einigen Naturschützern gemacht wird, halte ich für mehr als bedenklich.

liebe Grüsse
Esther
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Clara
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« Antworten #12 am: 05. Juli 2011, 15:15:51 »

Erstens, weil der Mensch ebenfalls zu Natur gehört (auch wenn er sich den "natürlichen" Gegebenheiten entfremdet hat) und weil ich überzeugt bin, dass ein vernünftiges und schonendes Miteinander längerfristig besser ist.
Mensch und Natur als grundsätzlich schädlich füreinander zu definieren, wie dies von einigen Naturschützern gemacht wird, halte ich für mehr als bedenklich.

liebe Grüsse
Esther
Dem habe ich nichts hinzu zu fügen, liebe Esther! Ich meine aber, dass es nur wenige verbohrte Naturfundamentalisten sind  Zwinkernd, die heute noch diese verschrobenen Ansichten haben.

Lieben Gruß von Clara
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Mariele
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« Antworten #13 am: 13. Juli 2011, 06:59:19 »

ich glaube heute wird diese Doku wiederholt

SWR 3  20:15Uhr
Betrifft

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