Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /var/www/web1091/html/smf/Sources/Load.php(225) : runtime-created function on line 3
Eingreifen oder nicht?
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
31. Januar 2023, 18:50:15
Übersicht Hilfe Suche Einloggen Registrieren
News: Wegen technischer Defekte kann im Förmchen ab sofort nur noch gelesen werden und nicht mehr geschrieben werden.
Der Schaden kann leider auch nicht mehr repariert werden.
Das Förmchen wird per August 2023 definitiv vom Netz gehen.
Danke allen, die sich hier mit viel Engagement beteiligt haben!

Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Charlies Bar  |  Thema: Eingreifen oder nicht? « vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 Nach unten Drucken
Autor Thema: Eingreifen oder nicht?  (Gelesen 9653 mal)
Esther
Förmchen-Glucke
Administrator
beflügelt
*****
Offline Offline

Beiträge: 6073



WWW
« am: 06. Juni 2011, 13:11:33 »

Liebe Förmchen,

aus aktuellem Anlass möchte ich hier eine Diskussion darüber beginnen, wie und ob wir Menschen in Vorgänge bei Wildtieren, die wir beobachten, eingreifen sollen.

Persönlich bin ich der Ansicht: Wir sollen NICHT eingreifen.
Ich finde es richtig, Nisthilfen usw. zur Verfügung zu stellen und dadurch ein Stück weit zu helfen, Lebensraum, der durch zivilisatorische Eingriffe verändert wurde, für Tiere wieder aufzuwerten.
Auch ist es für mich ok. im Winter zum Beispiel Futterplätze einzurichten - aus den gleichen Gründen.
Und wenn die Falken Mäuse annehmen würden, die man zum Beispiel aufs Dach des BZM legen würde, so würde ich sogar selbst dort hinaufgehen und das machen. Aber sie nehmen sie nicht.

Ganz und gar dagegen bin ich jedoch, einzelne Küken aus dem Nest zu nehmen und aufzupäppeln, denn ihre Eltern sind noch da und kümmern sich um sie. Bei den Zürcher Wanderfalken, deren Mutter gestorben ist, war es etwas anderes. Da fand ich das Eingreifen vertretbar.

Wir sollten respektieren, dass die Natur ihre eigenen Regeln hat.
Wenn wir das nicht können, sollten wir uns vielleicht lieber nur unseren Haustieren zuwenden.

Versteht mich bitte richtig. Ich verstehe die Emotionen wegen Rosinchen. Die Hilflosigkeit ist schwer zu ertragen.
Aber ich möchte euch vor allem bitten, Elmi nicht unter Druck zu setzen.
Er tut wirklich sehr viel für diese Tiere.

Ich selbst bekam seit gestern Nachmittag Dutzende Mails - viele davon im Ton und Inhalt sehr grenzwertig und Elmi bekam garantiert noch viel mehr davon.
Ich stecke so etwas weg, aber ich bin sicher, dass Elmi da sehr zu beissen hat.
Also, ihr Lieben, versucht doch bitte, etwas zurückhalltender zu sein mit Forderungen nach Eingriffen in ein natürliches Geschehen, auch wenn es manchmal zu Dramen kommen kann.

Es ist mir klar, dass man das alles auch ganz anders sehen kann. Deshalb dieses Thema, getrennt vom Turmfalkentagebuch. Denn dort wollen wir jetzt zuversichtlich nach vorne schauen.

Liebe Grüsse
Esther
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
mimidan
Gast
« Antworten #1 am: 06. Juni 2011, 14:21:08 »

Liebe Esther

Ich bin ganz mit Dir einverstanden, und Du hast eine sehr gute Erklärung geschrieben ...

Vielen Dank und liebe Grüsse
mimi
Gespeichert
Valentina
Gast
« Antworten #2 am: 06. Juni 2011, 15:27:34 »

Liebe Esther,

meine Gedanken kreisen heute auch um dieses Thema.
Für mich macht es auch einen großen Unterschied, ob die Familienstruktur noch vorhanden ist oder ob ein Elternteil komplett ausfällt, wie im Züricher Fall.

Ich weiß nicht, aber auf mich persönlich wirkt es immer etwas befremdlich, wenn "menschliche" Moralvorstellungen auf Tiere (egal ob Wild-oder Haustier) projeziert werden.

Die Situation war schwierig und keiner hier ist hellsichtig. Ich hoffe Elmi kann diese kritischen Mails richtig einordnen.
Vielleicht ist es für alle Beteiligten auch sinnvoll, wenn ihr euch generell für eine bestimmte Vorgehensweise (einschreiten oder nicht) aussprecht.  Für solche speziellen Situationen dann einen "Notfallplan" zu haben, wie Oetzy schon ansprach, mit einem Falkner, der eine Befugnis hat.

Ich frage mich, wenn man hätte was unternehmen wollen, hätte es Sinn gemacht, einige tote Mäuse in den Brutkasten zu legen?

Esther, ich habe gestern Abend auch noch im Blog gelesen und all die geschriebenen Kommentare waren durchweg sehr vernünftig und klug.

Und diese gestrige Aussage von Dir, kann ich nur unterschreiben!
Zitat von: Esther
Es sind Wildtiere, die ihrem Instinkt folgen und keinen moralischen Regeln kennen. Menschen sind die Tiere, die zu allergrössten Grausamkeit fähig sind, obwohl sie wissen, was sie tun.
DARÜBER kann ich mich ereifern. Aber nicht über Tiere, die eben das tun, was ihnen die Natur vorgibt und die keine Wahlfreiheit haben.

Achja, wenn wir schon beim Thema Moral sind...oft fällt mir da nämlich eine seltsame Doppelmoral auf.
Ich kenne jetzt all die Leute nicht, die euch diese grenzwertigen Mails geschrieben haben, deshalb ist das jetzt reine Spekulation, mit ein wenig Lebenserfahrung gemischt.  Grinsend
Oft ist es bei solchen "Beschwerdemailschreibern" der Fall, dass,  nachdem sie sich über die grausamen Gesetze der Natur und in diesem Fall einem "Nichteinschreiten in dieselbige", beschwert haben, dann aufstehen, um sich aus dem Kühlschrank einen Hähnchenschlegel oder eine Wurst aus der grusseligsten Massentierhaltung zu holen und zu "genießen"  Grinsend

In diesem Sinne, lasst euch bloß kein schlechtes Gewissen einreden!

Liebe Grüße Valentina
« Letzte Änderung: 06. Juni 2011, 15:43:16 von Valentina » Gespeichert
Klaus
Gast
« Antworten #3 am: 06. Juni 2011, 17:28:00 »

hallo liebe förmchen,

ich habe jetzt mal soweit nachgelesen, was gestern passiert ist.
entgegen eurer meinung denke ich, nachdem ich die mitschnitte gesehen habe, dass rosinchen zwar körperlich noch kräfte mobilisieren konnte, aber in schwacher kondition war. das bedeutet, sie konnte die nahrung, die sie aufnahm nicht verwerten. sie ist viel langsamer bis gar nicht größer geworden. daraus schließe ich, dass sie krank war.

bei falken, die diesbezüglich sowieso sehr empfindlich sind, geht das besonders schnell.
sie nehmen noch nahrung auf, bauen aber stetig weiter ab. und: man hat bei einem erkrankten falken, ganz besonders bei einer kropfentzündung kaum eine chance!!
eine solche erkrankung kann man nur feststellen und frühzeitig behandeln, wenn man den vogel täglich wiegen und mit den werten der vortage vergleichen kann.

diese vögel sind wildtiere. sie haben einen absoluten beutetrieb und kennen kein mitleid.
wir sollten sie nicht nach menschlichen maßstäben bemessen.
bedenkt auch, dass es bei großen greifvögeln den sogenannten kainismus gibt.
das heißt, dass von zwei geschlüpften küken nur eins überlebt, weil das stärkere das schwächere tötet. es ist ein weg der natur, die art zu erhalten, indem die schwachen ausgesondert werden.

darüber sollten wir mal nachdenken...
Gespeichert
Weisser Bussard
Gast
« Antworten #4 am: 06. Juni 2011, 17:47:33 »

Nun, da es jetzt verschiedene Themen gibt mit teilweise inhaltlichen Überschneidungen, möchte ich meine Zeilen, die ich gerade in einem anderen thread geschrieben habe, nochmal hier her kopieren, mal sehen, ob ich das hinbekomme




     Re:Der Kleinste ist Tot
« Antworten #18 am: Heute um 17:35:01 »     

--------------------------------------------------------------------------------

Michaela hatte es gestern schon mal erwähnt, es könnte durchaus sein,. daß Elemente des Kainismus eine Teil-Rolle gespielt haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kainismus
Dort findet man auch einen link, den man sich in einer ruhigen Minute mal im Ganzen lese-gönnen sollte... hochinteressant
http://www.raptor-research.de/pdfs/a_rp700p/a_rp702.pdf
Nun, Rosinchen war kein Schreiadlerkind, ich weiß, aber eben auch ein Greifvogel... Tutey wird recht haben mit den Instinkten, sicherlich haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt, wie bei allen Dingen im Leben.

---------------------------------------------------------------------------------

DARÜBER hinaus finde ich die einleitenden Themenzeilen von Esther sehr interessant, denn wenn man es genau nimmt ist DIESES Thema riesig.
In unserem konkreten Fall bin ich der Meinung, das ein Eingriff eine widernatürliche Sache gewesen wäre, also eher gegen die Natur.


 
 
 
 
« Letzte Änderung: 06. Juni 2011, 17:56:11 von Weisser Bussard » Gespeichert
Martina
Gast
« Antworten #5 am: 06. Juni 2011, 19:37:00 »

 Smiley Hallo,
ich finde es ist eine gute Idee dieses Thema hier einmal zur Diskussion zu stellen.
Dankeschön Esther.  Ich habe es Heute im Büro gelesen und bis eben darüber nachgedacht  Smiley anstatt zu arbeiten. Ich habe mich auch davon täuschen lassen, dass Rosinchen immer noch so agil wirkte und immer weiter gekämpft hat. Jetzt habe ich gerade die Erklärung von Klaus gelesen und dachte na klar, genau das hat er mir vor einiger Zeit in der Falknerei schon einmal erklärt. (da ging es aber nicht um Rosinchen)
Aber das ist ja hier nicht die Frage. Sollte man eingreifen? Niemals, und wenn doch wann? Ich bin auch eine von denen, bei der sofort dieses "beschützt die Kleinen und Schwachen" durchkommt. Das war schon immer so, manchmal kann ich nix dagegen machen. Ich hatte am Samstag bereits eine Situation beobachtet, wonach ich schon befürchtet habe das so etwas passieren wird. Und dann denke ich ganz automatisch: Man muss es verhindern.   Vielleicht nur, weil ich nicht will, das ausgerechnet einem "unserer" Fälkchen etwas zustösst. Ich weiss das es falsch ist so zu denken. Das sind eben nicht "unsere" Falken. Wir haben nur duch Elmis unermüdlichen Einsatz die wunderbare Möglichkeit ihnen zuschauen zu dürfen.
Für manchen von uns hat sich ein Drama abgespielt, für die Turmfalkenfamilie aber nicht. Für die macht es überhaupt keinen Sinn die Kleinen und Schwachen zu bevorzugen. Ich weiss das und auch wenn ich einen Teil der Tötungsszene und auch der folgenden gesehen habe, möchte ich die Möglichkeit des Einblicks in die Villa auf keinem Fall missen. Inzwischen bin ich mir sicher, nein man sollte nicht eingreifen um ein Küken herauszuholen. Es geht immer um die verbliebenen und darum das junge, kräftige, gesunde Turmfalken eines Tages ausfliegen. Und solange einige von ihnen die Chance dazu haben ist nichts verloren. Bei meinen Sittichen weiss ich ja auch, dass eine Naturbrut immer besser ist als eine Handaufzucht.
Über einen "Notfallplan" habe ich mir auch Gedanken gemacht. Da hatte ich aber nur "man darf nicht.." im Kopf und nicht "sollte man überhaupt..".
Natürlich habe ich auch nachgegoogelt (schon am Samstag) und dabei eine Studie über die Ernährungsgewohnheiten von Greifvögeln gefunden. Da stand, das es auch bei Falken sein kann, dass sie bei Futterknappheit ein Küken töten zugunsten der anderen. Und das es dann in der Regel nur deutlich in der Größe zurückgebliebene Küken trifft. Auch stand da, dass dieses Verhalten nur und ausschließlich dazu dient, das Überleben von mindestens einem Nachkommen zu sichern.
Wie auch immer, wenn es nun Bernhard und Bianca gelingt ihre immerhin noch fünf "Rabauken ohne Tischmanieren" groß zu bekommen bin ich sehr, sehr glücklich!  
Smiley So, ihr habt es überstanden, Roman Ende

Nein, stopp noch nicht ganz, lieber Elmi
Menschen die dir oder Esther aufgebrachte Mails mit grenzwertigen Texten senden haben nicht nachgedacht. Ich sende dir liebe Grüße und sage: Vielen Dank        

 
Gespeichert
Esther
Förmchen-Glucke
Administrator
beflügelt
*****
Offline Offline

Beiträge: 6073



WWW
« Antworten #6 am: 06. Juni 2011, 20:12:35 »

Herzlichen Dank für eure differenzierten Gedanken zum Thema!

Ich bin froh, dass ihr es ähnlich seht wie ich und es stimmt auch, was Valentina bemerkt hat, dass die Blogkommentare durchwegs sehr vernünftig waren.

Und Martinas Konflikt zwischen Kopf und Herz kann ich auch sehr gut nachvollziehen, der menschliche Impuls, den Schwachen zu helfen ist eine Tatsache - und zum Glück gibt es den, denn unsere Gesellschaft würde sehr anders aussehen, wenn wir uns nicht der Schwachen annehmen wollten.

Aber eben - es gilt, Tiere, vor allem Wildtiere in ihrer Eigenart zu respektieren. Das können wir nur, wenn wir die Vernunft entscheiden lassen und nicht unseren Instinkt.

Und Alex stimme ich darin zu, dass dieses Thema sehr breit gedacht werden kann, nicht zuletzt zeigt sich darin, wie wir mit solchen Fragen umgehen auch sehr viel über uns selber.

Heute Abend kam zB. noch folgende Mail zu mir:

Zitat
Warum habt ihr den Falken nicht gerettet ???


Mehr nicht, bloss diese Frage ohne Anrede und Gruss.
Was soll man da antworten?
Vielleicht die Gegenfrage stellen: "Warum kannst du nicht akzeptieren, dass der Tod zum Leben gehört?"

Denn geht es nicht im Grunde auch darum?

Liebe Grüsse
Esther
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
Martina
Gast
« Antworten #7 am: 06. Juni 2011, 20:32:57 »

 Smiley Liebe Esther,
ich glaube, der Absender dieser Mail möchte keine Antwort erhalten und erwartet wahrscheinlich auch keine. Es geht nur darum eine Anklage herauszuschreien, egal an wen weil plötzlich die Realität die süssen Bilder überlagert hat.

In einem Punkt hast du absolut Recht, ich habe von Samstag bis Heute einiges über mich dazugelernt. Und ich darf sagen: Das hat mir gut getan.
 Smiley Martina
« Letzte Änderung: 06. Juni 2011, 21:49:19 von Martina » Gespeichert
Esther
Förmchen-Glucke
Administrator
beflügelt
*****
Offline Offline

Beiträge: 6073



WWW
« Antworten #8 am: 06. Juni 2011, 20:36:33 »

Ja, liebe Martina, sehe ich auch so, mit der Antwort. 

Und genau dieses Gefühl trat mir aus vielen Mails entgegen - du hast das wunderbar ausgedrückt.
Die Realität hat die süssen Bilder überlagert. Und da MUSS es einfach einen Schuldigen geben.

Liebe Grüsse
Esther
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
Zwirbel
Gast
« Antworten #9 am: 06. Juni 2011, 20:54:36 »

Liebe Esther,
eigentlich möchte ich hier schon noch etwas ausführlicher schreiben, - aber zuerst kommt noch das Tagebuch! 
Einen fiesen Satz möchte ich jedoch schon jetzt hier los werden, da ich gerade von dem Mail gelesen habe:

Wer SO, ohne den geringsten Anstand und Einfühlungsvermögen eine Mail verschickt, dem ist ein kleines wochenaltes, krankes Fälklein wichtiger als die Menschen! Und das spricht Bände!

So, das musste ich jetzt loswerden.

Bis später
Zwirbel
Gespeichert
wüscherli
Gast
« Antworten #10 am: 06. Juni 2011, 21:29:57 »

Liebe Ester

Ich möchte deinen eröffnungsBeitrag einfach nur Unterschreiben, bin absolut deiner Meinung  aber


eine Frage sei mir gegönnt, wie wäre es im Falle von Zürich, dürfte man die kleinen aus dem Nest nehmen wenn man weiss das ein Altvogel verendet ist?

oder müsste man da auch einen Falkner herbei ziehen?

Diese Fragen haben mich heute beschäftigt als ich den gestrigen Tag nachgelesen habe.
Gespeichert
lacerta
Gast
« Antworten #11 am: 06. Juni 2011, 22:33:23 »

Über dieses entbehrenswerte mail mag ich mich nicht äussern! Es wird wohl kaum das Einzige seiner Art gewesen sein. Weg damit ... nicht ärgern, nur wundern.

Zum Thema selbst, liebi Esther

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust! Das schreibe ich ehrlicherweise. Vernünftig bin ich und teile deine Überlegungen absolut - ohne wenn und aber - in Bezug auf die Haltung (und Beobachtung) von Wildtieren.

Nur! Wenn ich eine solche Szene beobachte, ist es hart. Da bedarf es einiges an Vernunft zu mobilisieren, um solche Geschichten mit dem notwendigen Abstand anzusehen. Ich habe bewusst nicht weggeschaut. Es schmerzte fürchterlich. Ich hab's auch geschrieben. Ich war erleichtert, dass dieses kühne, mutige Fälklein endlich "davonfliegen" konnte. Von Samstag an war das für mich nur noch eine Zeitfrage. Jedoch ganz im Sinne der Natur dieser prachtvollen Turmfalken.

Elmi bringe ich dabei nur insofern ins Spiel, als dass ich ihm ein weiteres Mal danken möchte, für die Bereitstellung von ALLEM was er tut. Elmi muss nicht Falkner werden. Im Herzen ist er das sowieso. Und Vögeli aus seinem/unserem Muttenzer Terrassli nehmen ... nein, niemals!

Ich bin immer noch traurig.  Und freue mich gewaltig über unsere 5 quietschfidelen Falkenkinder und ihre prachtvollen Eltern Bianca und Börni

En herzliche Gruess
Gespeichert
Esther
Förmchen-Glucke
Administrator
beflügelt
*****
Offline Offline

Beiträge: 6073



WWW
« Antworten #12 am: 06. Juni 2011, 23:40:52 »

Danke auch euch, Äxli, Wüscherli und Zwirbel.

Ja, Äxli, kann mir sehr, sehr gut vorstellen, WIE weh es getan hat, das anzusehen. Ich hatte den Mut dazu nicht. Weiss doch, dass ich damit nicht umgehen kann.

Wüscherli, wenn den Eltern etwas geschehen würde wie in Zürich, müsste man wohl die Vogelwarte einschalten. Die wüssten, was zu tun wäre und hätten auch die nötigen Leute/Strukturen dazu.
Jedenfalls glaube ich, dass es so wäre.

Liebe Grüsse
Esther
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
Esther
Förmchen-Glucke
Administrator
beflügelt
*****
Offline Offline

Beiträge: 6073



WWW
« Antworten #13 am: 07. Juni 2011, 11:00:35 »

Und noch so eine interessante und ausufernd formulierte Mail:

Zitat
Was ist mit den Falken los??

Was möchte er uns damit wohl sagen?

Sorry, ich weiss, dass das eigentlich nicht hierhin gehört, aber manchmal könnte ich echt:
Ja, ja, bin ja schon weg...
Gespeichert

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg,
was sie nicht sein können,
und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

(Albert Camus)
Klaus
Gast
« Antworten #14 am: 07. Juni 2011, 11:35:28 »

eben esther,

was soll schon mit den falken los sein??
sie folgen ihren natürlichen intinkten!!

aber ich kann die sache mit der fliegenklatsche sehr gut verstehen.
Gespeichert
Seiten: [1] 2 Nach oben Drucken 
Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Charlies Bar  |  Thema: Eingreifen oder nicht? « vorheriges nächstes »
Gehe zu:  


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006-2009, Simple Machines Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS