Pinguine

Habt ihr gewusst, dass Pinguine und Eisbären sich nie begegnen? Das liegt nämlich daran, dass Eisbären im hohen Norden und Pinguine im tiefen Süden leben und das ist ziemlich weit entfernt. Eigentlich ist es sogar so weit entfernt, wie es nur geht und man könnte jetzt darüber spekulieren, ob das absichtlich so ist, weil Eisbären und Pinguine zwar beide Kälte und Eis mögen aber sich lieber aus dem Weg gehen und da ist es ja noch ganz praktisch, dass es auf der Erde oben und unten Eis und Kälte gibt und ganz viel dazwischen und das nennt man Sicherheitsabstand.

Weil ich kein Eisbär, sondern ein Novembär bin, profitiere ich allerdings nicht von dieser Einrichtung und deshalb kenne ich einen Pinguin persönlich. Was dies für mich bedeutet, möchte ich nicht weiter ausführen sondern lieber aus der Not eine Tugend machen und euch etwas über Pinguine erklären, das ihr vielleicht noch nicht wisst. Dann werdet ihr etwas gebildeter und das kann nämlich nie schaden.

Also, es gibt ganz verschiedene Pinguin-Arten. Es gibt zum Beispiel Eselspinguine, die gar nicht wie Esel aussehen, sondern wie Pinguine und dann gibt es Brillenpinguine, die eigentlich gar keine richtige Brille tragen aber vielleicht bräuchten sie eine.
Es gibt auch Königspinguine und Kaiserpinguine, aber diese Namen sind sind keine Berufsbezeichnung sondern Angeberei.
Und es gibt Albertli.
Albertli ist der Pinguin, den ich persönlich kenne, weil wir am gleichen Ort wohnen und da lässt es sich eben auf die Dauer nicht vermeiden.

Allen Pinguinen gemeinsam ist, dass sie sehr auf korrekte Kleidung achten, wobei korrekt bei Pinguinen bedeutet, dass sie IMMER einen Abendanzug tragen, egal, ob sie in die Oper gehen oder am Samstag Morgen im Laden um die Ecke Frühstücksfischbrötchen holen. Jedem, der nicht zufällig selbst ein Pinguin ist, wird durch diesen Umstand bewusst, dass „korrekt“ kein Synonym für „angemessen“ ist und das nennt man auch overdressed.
Eine weitere Gemeinsamkeit aller Pinguine ist ihre Vorliebe für Fisch.
Da gibt es ja grundsätzlich auch nicht auszusetzen daran.
Wäre da nicht dieser Geruch.
Natürlich gibt es schlimmere Gerüche. Obwohl mir gerade keiner einfällt, aber ich bin sicher, dass es schlimmere Gerüche gibt. Weil es nämlich immer so ist, dass es noch schlimmeres gibt, als das Schlimme, das man für das Schlimmste von allem hält und das nennt man Gesetzmässigkeit und darauf ist die ganze Welt gebaut, sozusagen.

Aber Pinguine haben auch gute Seiten.
Zum Beispiel hat man, wenn man eine spezielle Art von Humor besitzt, immer etwas zu lachen, wenn ein Pinguin in der Nähe ist. Menschen mit dieser Art von Humor finden, Pinguine seien Sympathieträger, was mehr über diese Menschen aussagt, als über die Pinguine. Dafür können die Pinguine aber nichts.

Das Beste an Pinguinen im Allgemeinen und an Albertli im Besonderen ist, dass man trotz allem mit ihnen befreundet sein kann, wenn man genügend Toleranz und Geduld hat.
Und Freunde sind nämlich wichtig.

7 Gedanken zu „Pinguine“

  1. Mein lieber No,
    da bin ich aber sehr froh, dass du mir was über Pinguine erzählt hast, weil das sind alles Sachen, die ich noch nicht wusste. Das kommt daher, dass ich keinen Pinguin persönlich kenne. Aber du hast das ganz prima erklärt..und alles! Und ich finde auch, dass Freunde ganz, ganz wichtig sind. Für Pinguine, für Bären, für Menschen…überhaupt für alle!
    Liebe Grüsse von Martina

  2. No…ich staune nur noch…uunglaublich was du alles wissen tust!
    Obwohl dir das Verhalten von Albertli manchmal zu denken gibt…dein Interesse an ihm und all den andern Pinguinen ist ja riiiesig!!!
    Albertli kann sich glücklich schätzen einen soo lieben Freund wie dich zu haben.
    Jaja, Toleranz und Geduld sind eben sehr wichtig für eine gute Freundschaft!
    Daas weiss natürich ein kleiner, grosser, kluger Klugbär wie du einer bist! Und Albertli weiss es bestimmt auch!

    Das hast du ganz toll erklärt, lieber NO, viielen Dank!
    Gibst du Albertli ein Küsschen von mir? Natürlich NUR, wenn er nicht soo schlimm „fischelet“! Übrigens, ihr seid ein hübsches Päärchen…mit so wohlgeformten Bäuchlein…

    Liebs Grüessli

  3. Liebster No, das hast du aber ganz super erklärt – von so einem Klugbären wie dir kann man ganz viel Neues lernen und das nennt man dann Allgemeinbildung! Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag über Pinguine im allgemeinen und Albertli im besonderen!

    Herzliche Grüsse von deiner Struppy

    1. Lieber No, also dass Du ein total kluger Klugbär bist, habe ich ja schon immer gewusst.
      Dass Du aber einen so hyperintelligenten, stellenweise philosophischen Text schreiben kannst, hätte ich nicht gedacht.
      Ich habe jetzt ganz viel gelernt und alles… und wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich glatt gedacht, unsere kluge
      Glucke hat den schönen Beitrag über die Pinguine geschrieben.

      Du kannst also total stolz sein, nämlich!

      Dein Pi…

  4. Mein allerliebstär No….Du bist soooooo schlau und alles…..und Du kannst so prima erklären und alles…….und ausserdem hab ich Dich ganz doll lieb und alles……und ich bin sooo froh das Du mein Freund bist und alles……. 😉

  5. du lieber No
    vielleicht schenkst du deinem Freund Albertli einmal ein Paket Fischermäns-Freunde Zältli? Wenn man solche Bonbons lutscht, entsteht nämlich auch ein kräftiger Wind, darin könntest DU dann rumnebeln.
    Das Foto von euch finde ich übrigens härzig.

  6. Woow, liebster No Bär!!!
    Da verneige ich mich aber bis zum Boden aben vor Dir! Was ich jetzt alles wieder dazu gelernt habe…. und dabei hatte cih gedacht, ich wüsste pinguintechnisch schon recht viel! Das nennt man dann wohl Selbstüberschätzung!

    Also ich freue mich weiterhin auf viele kluge Vorträge von Dir, Meister No!
    Ganz es liebs Grüessli und e Schmutz uf e Buuch,
    Deine Zwirbel

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