Börni – ein Nehmen (wollen) und Geben

Endlich wird es einmal Zeit, unseren Börni ein wenig zu würdigen, denn er geht ja in der Berichterstattung in letzter Zeit ein wenig unter – was natürlich auch daran liegt, dass man ihn nicht so oft vor der Kamera agieren sieht. 😉
Heute jedoch hatte er gleich zwei grosse Auftritte.
Der erste am frühen Nachmittag, kurz nach einem leichten Mäuseschauer. 😉
Emely war gerade am ausprobieren, ob sie es nicht doch endlich schafft, eine Maus ohne Mamas Hilfe zu zerlegen:

Da tauchte plötzlich Börni auf und wollte die andere Maus, die einfach so unbeachtet herumlag, an sich nehmen.
Klarer Fall von Denkste, denn Emely liess sofort ab von ihrer bisherigen Tätigkeit und hopste mit offenem Schnabel kreischend gegen den verdutzten Börni, der wohl nicht gedacht hatte, dass die Tochter so sehr nach der Mutter kommen würde.
Aber nicht nur das, es kam auch die Mutter nach der Tochter und zwar physisch und buchstäblich, so dass Börni ziemlich schnell das Weite suchte – ohne Maus und es Bianca überliess, die hungrigen Kinder zu füttern.
Leider lief die ganze Szene in solch einem Tempo ab, dass ich nur einen einzigen Schnappschuss davon machen konnte:
juli24.01
Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht schlecht, denn Börni hat ja noch eine ganz andere und edlere Seite als die eines Mäusediebes und er müht sich ja wirklich redlich, für seine Familie zu sorgen, der Gute!
Und dies zu dokumentieren hatten dann gleich drei Förmchen das Vergnügen: Malve, Zwirbel und Julchen hielten alle die abendliche Szene fest, in der Börni einen Vogel brachte und ihn treu Bianca für die Kinder überliess.

Vor, nach und zwischen diesen beiden Szenen gabs natürlich noch einiges Sehenswertes, Videos und Geschichten, die ihr euch am besten gleich im Förmchen anschaut und zwar wie immer mit einem KLICK.

3 Gedanken zu „Börni – ein Nehmen (wollen) und Geben“

  1. Vielen Dank an Elmi, einmal mehr, dass wir wieder beide Bilder sehen. Dank auch an die, welche Börni „einfangen“ können. Ich habe ihn in letzter Zeit auch wenig gesehen und machte mir (wieder unnötig) Sorgen, ob ihm etwas zugestossen sei….. wie Börni eins….. Bin froh, ist es nicht so. Da es ja offensichtlich wenig Mäuse hat, verstehe ich auch, dass er sich gerne beim Mäuse Take avey bedienen möchte…… Gut hat sich die Kleine dagegen gewehrt. Aber, ab und zu ein Mäuschen für Papa Börni sollten ihm die Kleinen auch gönnen…. Wie wäre es, wenn „wir“ auf dem Dach des BZM eine Mäusezucht aufmachen würden. Selbstbedienung für die nächsten Jahre?? Ich weiss, es ist eine hirnspinnstige Idee, aber die Vorstellung gefällt mir trotzdem…..
    ä liebe Gruess

  2. Liebe frühaufsteherin …..

    mir geht es genau wie Ihnen , den ganzen tag kein Börni ??
    aber dank den Blogern mit den tollen Films bin auch ich beruhigt,
    wünsche einen schönen Tag
    Ines

  3. Guten Morgen,
    eine lustige Idee mit dem Mäuse Take-away. 😉
    Aber wir sollten bei all der menschlichen Unterstützung, welche die kleine Familie im Moment bekommt doch nicht vergessen, dass es sich um Wildtiere handelt, die in der Regel gut für sich selber sorgen können und müssen.
    Auch die Jungen werden nach dem Ausfliegen das Jagen von ihren Eltern lernen, damit sie für sich und später hoffentlich auch für eine eigene Familie sorgen können und dann wird es auch magere Zeiten geben manchmal. Aber wir sollten doch auch auf die Überlebenskräfte dieser wunderbaren Vögel vertrauen.
    Sie brauchen im Moment unsere Hilfe um gross zu werden, aber nur, weil es so ein schwieriges Jahr ist. Aber Börni ist jung und stark und ein guter Jäger. Machen wir uns also keine Sorgen um ihn.
    Liebe Grüsse
    Esther

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