Der ganz gemeine Dienstag

 Viele von euch können sich bestimmt an meinen vergangenen Dienstag erinnern. Damit die Geschichte nicht noch länger wurde, habe ich nach der Mittagspause aufgehört, aber da war der Dienstag noch keineswegs vorbei. Deshalb habe ich nun dieses Kapitel hierher gezügelt und hänge noch die Fortsetzung an. Hier ist er nun, der ganze Dienstag in seiner Pracht:

Am Morgen sollte mich mein Radiowecker um 6.45 Uhr mit sanfter Musik in den Tag berieseln, was er auch tat wie es sich für einen anständigen Wecker gehört. Leider stösst er bei mir aber auf taube Ohren und ich bemerke um 7.16 Uhr, dass mich Beethoven’s Fünfte unsanft aus der Traumwelt katapultierte mit ihrem TÄM-TÄM-TÄM-TÄÄÄÄM! Völlig entgeistert beeile ich mich, um doch noch einen gewissen Teil des angebrochenen Tages im Büro zu verbringen, staube mich ab, putze den Zahn, schnappe mir einen Kaffee (denn ohne diesen geht rein gar nichts), packe meine drei Taschen und begebe mich zum Auto, welches mich dank Autopilot nach Basel fährt.

Zu den Taschen ist folgendes zu sagen: eine gehört mir und dort befindet sich all das drin, was frau benötigt, die andere ist das Fitness-Köfferchen, weil ich gedenke die Mittagspause auf diese brutale Art zu begehen und die dritte Tasche beinhaltet ein paar Kinderkleider und einen Teddybär, weil mein Kollege frischgebackener Vater wurde. Doch dies nur zum klareren Verständnis.

Also weiter: in Basel angekommen, parkiere ich mein Auto, schnappe die drei erwähnten Taschen und schleppe mich mühselig zum Gebäude. Als ich dort durch die Drehtüre wollte, vermisste ich meinen Ausweis – ja, wo isser denn, vorher war er doch noch da, sonst wäre ich nicht auf den Parkplatz gekommen. Eine Tasche wird durchsucht, nix, in den anderen kann er nicht sein, also bleibt nur noch: zurück zum Auto. Aber nicht mit allen Taschen und so deponiere ich zwei seitlich der Eingangstür und gehe mit meiner eigenen auf Ausweissuche. Und siehe da, schon von weitem lächelt er mir zu, sich gemütlich auf dem Fahrersitz räkelnd… Okay, jetzt kommst du mit und die Drehtüre funktioniert, die Zeiterfassungsuhr schaut mich vorwurfsvoll an – ja, ich weiss, ich bin heute seeeehr spät dran, aber erfasse du nun meine Zeit trotzdem! Per Lift erreiche ich den 13. Stock und schliesse meine Bürotür auf, damit es schon mal aussieht als wäre ich anwesend. Dann besuche ich meinen Kollegen zum Gratulieren, aber wo ist denn das Geschenk geblieben? Wo habe ich es zuletzt gesehen? Ah ja, also zum Glück gibt es in diesem Gebäude einen Lift, denn sonst wäre ich ein armes Schwein. Alles wieder runter, zur Tür raus, Taschen gegriffen und wieder zurück. Der Kollege hat sich gefreut!

Nun kann der Arbeitstag beginnen, Mails aufgemacht und 46 neue angetroffen. Das kann nicht sein, 46 Mails nur weil ich Montags nicht da war! Doch, die Zahl 46 bleibt dort stehen, auch nach dem zweiten Hinschauen und lächelt mir gemein entgegen. Okay, das bedeutet Arbeit und ich stürze mich mehr oder weniger rein. Zum Glück war nur eines mir DRINGEND gekennzeichnet (die meisten der anderen bloss mit URGENT) 🙂 Um halb 11 schaue ich wieder auf und bemerke, dass meinem Kopf ein Kaffee fehlt. Ein Griff nach hinten, Kaffeemaschine ein und weiterarbeiten, bis sie auf Hochtouren aufgeheizt ist. Um nun keine Zeit zu verlieren, wieder ein Griff nach hinten und ein Knopfdruck auf „Kaffee lang“. Nachdem das Gekreisch verhallt ist, bewege ich mich aus dem Stuhl und will den Kaffee berahmen – ja, wo isser denn, der Kaffee? In dem Auffangbecken, soviel Platz hatte und der Rest tümmelt sich auf dem Schrank. So ein Depp hat vergessen, die Tasse drunter zu stellen. Viel hat diese Zeitersparnis nicht gebracht, denn nun ging die Putzerei los und ein zweiter Kaffee wird in meinem Dabeisein in die Tasse befördert. Na dann Prost! 

Nach weiteren zwei Stunden setze ich mich auf mein Fahrrad und fahre tatsächlich (ich staune selbst über meinen Wahnsinnsehrgeiz, nach einer über einjährigen Pause) ins Fitness auf die andere Rheinseite und beginne mich aufzuwärmen. Das Programm steht fest, da gibt es nichts zu rütteln. Allerdings habe ich die Rechnung ohne meinen leeren Magen gemacht. Dass ich vorher was essen muss, das hatte ich früher voll im Griff, aber neuerdings bin ich extrem vergesslich geworden und habe keinen Gedanken daran verschwendet. Ich mach’s mal kurz: das eineinhalbstündige Programm hat sich auf 20 Minütchen verkürzt, obwohl ich es dreimal mit „auf die Matte liegen und rein gar nichts tun“ versucht habe. Da half nichts mehr, ich sah nur schwarze Männchen vor meinen Augen und musste wohl oder übel abbrechen. In der Dusche habe ich mich dann auf den Boden hingepflanzt und ziemlich lange kaltstrahlend berieseln lassen. Dann war ich wieder okay, ass mein Birchermüesli und radelte etwas frustriert wieder zurück an die Arbeit. Und was jetzt kommt, betrifft eben diese.

Unsere lieben Freunde aus einer ganz speziellen HR/IT Gruppe haben uns ein niegelnagelneues System gebastelt, mit welchem man alles kann was das frühere „XXX“ und „YYY“ zwar auch gekonnt haben, aber erstens wären diese beiden veraltet und zweitens sei nun im „ZZZ“ alles vereint. Da es nun auf Ende Monat zugeht und weil ich um diese Zeit diverse Listen für die Obrigkeit zusamenstellen darf, begab ich mich rechtzeitig zum neuen ZZZ, um eine Personalliste aller 151 Leuten aus unserer Abteilung rauszuziehen. Dazu benötige ich Namen, Kostenstelle, Telefon, Standort und vor allem die neuen Personalnummern, welche wegen des neuen ZZZ allen Mitarbeitern zugewiesen wurden. Zur Sicherheit wird noch rasch ein Blick auf die 75seitigen Anweisungen geworfen und los gehts: einloggen „bitte geben Sie die Unique ID und das GGG Passwort ein“ – okay, das war noch einfach. Doch ich bin noch nicht drin – ich drücke auf ZZZ „bitte geben Sie das ihre Unique ID und das EEE Passwort ein“. Jetzt benötige ich meinen Geldbeutel, in welchem sich meine 24 verschiedenen Passwörter befinden und suche nach dem EEE Passwort. Gefunden und jetzt bin ich drin, im neuen ZZZ. Wo um Himmels Willen befindet sich hier etwas ähnliches wie eine Möglichkeit nach Personen oder Abteilungen zu suchen? Aber interessant – hier steht „Gehaltsabrechnung und Überweisungen“ – ich drücke drauf, um zu sehen, was passiert „bitte geben Sie ihre Unique ID und das FFF Passwort ein“. Zum Glück habe ich das Portemonnaie noch nicht weggeräumt, gucke auf den Zettel und kann nun sehen, wie der Stand der finanziellen Dingen steht. Das war zwar nicht mein Ziel, also zurück und mit einem klitzekleinen nochmaligen Passwort-Eintrag war ich bei HR. Ich beginne Fenster zu öffnen – trotzdem  läuft mir der Schweiss von der Stirn – eines nach dem anderen, aber sowas wie eine Abteilung eingeben und Personen mit ihren Telefon- und anderen Nummern rausziehen, das finde ich mit dem besten Willen nicht.

Da gibt es doch einen Kollegen aus einer anderen Abteilung und der benötigt diese Listen auch. Also Telefon an R und lockere Anfrage „du R, hast du schon?“ – o-ooo! Das hätte ich nicht tun sollen, denn R war auf der Palme – er hatte schon und zwar ist er seit Tagen auf der Suche und niemand kann ihm helfen. Da bin ich gut bedient mit meinen 2 Stunden! Also Telefonanruf an die ZZZ Hotline und folgenden Dialog geführt:

Struppy: „ich benötige eine Personalliste wie in YYY an der und der Stelle“
Hotline: „da muss ich erst ein Ticket für Sie eröffnen, denn nun läuft alles über unser Ticket-System“
Struppy: „Ja bitte, erstellen Sie ein Ticket, ich benötige das und das“
Hotline: „Bitte formulieren Sie das in einem Mail, denn nur so dürfen wir ein Ticket erstellen“
Struppy: „können Sie mir nicht einfach sagen, wo ich diese Daten finde?“
Hotline: „leider weiss ich auch nicht, ob das geht und wo das zu finden ist“
Struppy, leicht genervt: „Okay, ich schicke Ihnen ein Mail“
Hotline: „vielen Dank, dass Sie uns angerufen haben, wir helfen immer gerne“
Ja, ja, wer viele Fragen stellt, wird gescheit, heisst doch ein weises Sprichwort!

Also, ich schreibe dieses Mail mit meinen Wünschen. Bald darauf klingelt mein Outlook und ich freue mich über die Effizienz der Hotline, öffne das reingeklingelte Mail und darin steht: „wir haben Ticket Nummer 0000000721 für Sie eröffnet und falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, geben Sie bitte jeweils diese Nummer an. Ihr Auftrag wird innert 3 Arbeitstagen von uns behandelt“. Sind die aber nett und zuvorkommend und jetzt haben sie sich auch noch selbst übertroffen, denn heute ist erst der zweite Tag und ich habe schon eine Antwort bekommen: „Leider ist es im neuen System nicht mehr möglich, nach Abteilung zu suchen, aber wenn Sie die neuen Personalnummern ihrer Mitarbeiter benötigen, können Sie diese in der „Personensuche“ ausfindig machen.“ Meine Begeisterung schlägt Purzelbäume, denn nun muss ich für 151 Personen jeweils den Namen eintippen, die richtige Person auswählen und in einem neuen Fenster öffnen, denn die Personalnummer sieht man von aussen nicht, dann ein Dokument erstellen, welches man in YYY nur rasch ins Excel rüberkopieren konnte. Zur Krönung des Tages bekomme ich noch ein Mail: „ihr Ticket Nummer 0000000721 wurde geschlossen – wir hoffen, Sie sind mit unserer Lösung zufrieden“.

Nächstes Thema, welches schon am Morgen begonnen hat und sich durch den Tag zog: die Reise unserer 48 Personen, die in Phoenix an einen Kongress fliegen, die sollten jetzt gebucht werden, die Flüge – nicht die Kollegen. Also Telefon an Reisedienst – ihr kennt das alle: „für Buchungen drücken Sie die Taste 1, für Informationen die Taste 2, für Hotelreservationen die Taste 3 und für Gruppenreisen die Taste 4“. Beim ersten „für“ spickt mein Finger schon auf die 4 und trampelt wie wild drauf herum, als ob das Telefon so schneller beantwortet würde, denn jetzt kommt erst die Durchsage „im Moment sind alle unsere Mitarbeiter beschäftigt, bleiben Sie bitte in der Leitung und warten Sie auf den nächsten freien Kollegen“. Auch die eingeschaltete Musik kann meine Stimmung nicht wirklich heben und leicht irritiert bleibe ich in der Leitung, obwohl ich nicht weiss, wie meine Person dort reingeschlüpft sein soll. Endlich eine Anwort und ich erkläre, dass nun gebucht werden soll und dass es keine Änderungen mehr gibt. Leider ist die zuständige Person jedoch für die nächste halbe Stunde in einer Sitzung. Auf meine Frage hin, ob das denn sonst niemand erledigen könne, heisst es „nein, Frau M hat ihre Liste und nur sie behandelt Gruppenreisen“ – ach, die arme Frau M, so allein inmitten von Einzelreisebuchenden. Sie geht am Mittwoch in die Ferien und ich möchte das noch vorher gebucht haben. „Kann sie mich zurück rufen?“ – „Selbstverständlich“. Nach einer Stunde neuer Versuch: „nein, Frau M ist noch mindestens eine halbe Stunde in einer Sitzung“ – und diesen Satz muss ich mir auch nach zwei Stunden nochmals anhören und dann tätscht es mir den Nuggi raus: „Nein, das kann nicht sein, denn die halbe Stunde ist schon lange vorbei und ich möchte noch heute mit Frau M reden.“ – „Sie wird zurück rufen“ – „nein, tut sie nicht“ – „doch, tut sie doch“ usw. Nach diversen weiteren Versuchen, in welchen sich Frau M jeweils für eine halbe Stunde in einem Meeting aufhielt, erwischte ich sie doch noch und was fragt mich die Frau: „wie ist die Ticket Nummer?“ Da ich im Besitz einer solchen war, konnte mir Frau M helfen und in die wohlverdienten Ferien entschwinden – ich glaubs noch immer nicht: keine Stellvertretung bei Gruppenreisen!

Da war doch noch was und zwar benötigte ich Zahlen, was aus einem Mail mit „urgent“ hervorging. Mir persönlich könnten diese Zahlen zwar sowas von gestohlen bleiben, aber meine US Scheffin benötigte sie und zwar noch Dienstags. Wenigstens das ist einfach, denn da gibt es ein System, ein altes und brauchbares und dort gibt man die Abteilung ein und bekommt die Zahlen subito auf den Bildschirm geliefert. Weil jetzt aber einer dieser Dienstage war, befand sich unsere gute alte Referenznummer, sprich unsere Abteilung nicht mehr in der auszuwählenden Liste – wo ist die jetzt hin? Da ich für solche Fälle eine sehr kompetente Kontaktperson habe, genügt ein kurzer Anruf – „XY ist zur Zeit in den Ferien und kommt am 8. August wieder zurück“. Sein Stellvertreter weiss nicht, wie er diese Referenz wieder reinbekommt, aber er erklärt mir, wie ich auf andere Art an diese Zahlen kommen könnte. Es hört sich gut an und mit enormem Enthusiasmus suchte ich mich durch das Labyrinth, bis mich ein „bitte geben Sie ihre Unique ID und ihr Passwort ein“ daran hinderte, ans Ziel zu kommen. Dieses Passwort ist nicht in meinem Besitz und auch nicht in meinem Portemonnaie. Nach einem weiteren Anruf erhielt ich das Versprechen, dass er alles versuchen würde, mir diese Zahlen heute noch zu senden, was er auch wirklich tat. Leider aber nur diejenigen vom 2. Quartal und ich benötigte auch das erste solche. Jetzt geht er nicht mehr ans Telefon – Kunststück – aber er ruft nach einer gewissen Zeit zurück. Er sei zwar schon zuhause, aber morgen sei ja auch noch ein Tag… Wie sag ich’s meiner Scheffin? Per Mail und klipp und klar 🙂 Ich habe seither nichts mehr von ihr erfahren, obwohl ich am Mittwoch Morgen um 8 Uhr alle Zahlen geliefert habe – allerdings war das vielleicht für’s Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht der idealste Liefertermin.

Soll ich mich jetzt entschuldigen, dass diese Geschichte so lang geworden ist? Nein, ich denke nicht, denn ich habe ja niemanden gezwungen, sie zu lesen 🙂 und falls sich jemand bis hierher durchgekämpft habe, dann gratuliere ich herzlich zum Dauerleser-Diplom!

8 Gedanken zu „Der ganz gemeine Dienstag“

  1. Juchhuuuuu ich habe ein Dauerleser – Diplom…..Mönsch Struppy das wollte ich schon immer mal haben….. 😆

    Sorry aber Deine Montag – Dienstag – Mittwoch Geschichte mit XXX und YYY und ZZZ hat mir Tränen in die Augen getrieben….. 😆 …..ich dachte immer bei mir auf der Arbeit wäre ein Irrenhaus…..aber ich glaube Du arbeitest in der Zentrale………sooooo gut !!!!!

  2. Juhuii, auch ich habe ein Dauerleser-Diplom!
    Sooo gut geschrieben!!! Und ich habe NICHT gelacht… nein, nein! Ich nicht! Diese beschriebene Angelegenheit ist nämlich üüberhaupt NICHT lustig!

    😯

    😯

    😯

    😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆

    Aber: Kompliment! Diesen Irrsinn kann man ja nur mit Galgenhumor ertragen!!! 😛
    Liebs Grüessli
    Deine Schwirbel

    1. Gibt es einen Orden für Nervenstärke?
      Nein? Aber unsere Struppy hätte den sowas von verdient!!
      Frage: Struppy träumst Du schon in Zahlen und Code ??
      Ich bewundere Dich !
      Traudel

  3. Ach, Struppy, als ich die Schilderung deines Vormittages im Förmchen gelesen habe, wünschte ich mir eigentlich nur zwei Dinge: 1. Dass dein Nachmittag etwas weniger stressig verlaufen sei. Oder
    2. Dass, falls doch noch mehr Seltsames vorgefallen wäre, du das unbedingt in einem Blogartikel schildern solltest.
    Wunsch 1 ging ja leider daneben, umso mehr freue ich mich jetzt über die Erfüllung meines 2. Wunsches. 😆
    Herzlichen Dank, liebe Struppy – einfach nur grandios beschrieben!
    Liebs Grüessli
    Esther

  4. Danke euch allen für die Komplimente.
    Julchen, ja du hast recht: bei uns ist definitiv die Zentrale!
    Zwirbel, vielen Dank dass du nicht gelacht hast 🙂
    Traudel, ich träume vor allem von Tickets! Es gibt noch mehr solche Ticket-Systeme, z.B. bei Finanzfragen, bei Dienstleistungen wie Schreiner, bei der Putzinstitution (wir haben seit Juli eine neue Firma und die Kollegin wollte wissen, an welchem Wochentag unser Stockwerk dran kommt – da bekam sie ein Ticket 🙂 statt einer Antwort und wir wissen es nach einem Monat noch nicht)!
    Esther, es freut mich, dass ich deinem Wunsch zwei nachkommen durfte!
    Sandra, nein es ist NICHT PeopleSoft – ich schreib dir eine PN, vielleicht liest der Feind mit 😉

    Liebe Grüsse und nochmals Danke
    Struppy

  5. Liebe Struppy, das Dauerleser-Diplom habe ich auch und ich konnte nun wirklich nicht lachen! Im Gegenteil, mir haben sich sämtliche Haare gesträubt, meine Kleider sind völlig durchgeschwitzt und alle Fingernägel habe ich bis aufs Blut abgeknabbert während ich Deine Geschichte las, und versuchte mich in dich hinein zu versetzen.
    So ein Irrsinn sollte polizeilich verboten werden.
    Was mich wundert ist nur, dass du nicht jede Woche 14 Tage Ferien brauchst!
    Liebe Grüsse
    helia

  6. Struppy, eine unglaubliche und wahre Geschichte die du uns da erzählt hast und haaaaarsträubend dazu………ich kann’s nicht fassen und bewundere dich nun noch mehr, dass du deine Geduld nicht verlierst………….besonders, da es ja nicht Einzelfälle sind und tagtäglich wieder mit voller Wucht eintreffen können………

    ………wodeliwo steuert wohl unsere Arbeitswelt noch hin……..kaum auszudenken…….

    Liebs Grüessli und was du wahrscheinlich brauchen kannst ist eine Riesenportion „Geduld und Gelassenheit“……………
    pipistrellus

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