Grün ist die Hoffnung

Liebe Blog-Förmchen,

gestern habe ich erstmals in dem neuen Förmchen-Blog gelesen, unter anderem auch Zwirbels Artikel „Grau“.
Der hat erstens gut gefallen 🙂 und zweitens hat er mich an ein Vortragsmanuskript erinnert, das ich vor 8 Jahren für meinen Sohn geschrieben habe.
Diesen Text möchte ich Euch hier vorstellen, indem ich versuche, die WORD-Datei anzuhängen.
Drückt mir die Daumen, dass es gelingt…

Euer Pi…

Grün ist die Hoffnung

7 Gedanken zu „Grün ist die Hoffnung“

  1. Vielen Dank! Toller Text!
    Welch ein Glück, dass dich der Artikel über Grau an Grün erinnert hat.
    Liebe Grüsse, Martina

  2. Da fällt mir auch noch was zu ein……

    ob Blond ob Rot ob Braun …..ich liebe alle Frauen……

    Danke für den Text Pi……schön das Du hier mitschreibst…….

    ja die Smilies vermisse ich hier auch…… 🙁

      1. Lieber Pi, eine interessante Charakterisierung der Farben, bes. von Grün!
        Ja, nicht umsonst freut sich fast Jeder auf das erste Frühlingsgrün nach einem langen Winter. Viele Volkslieder berichten davon („Ich ging durch einen grasgrünen Wald“).
        Grün ist meine Lieblingsfarbe und tut auch meinen nicht besonders guten Augen gut. So oft es geht, schaue ich in’s Grüne.
        Grüne Politik? Na ja, jede Partei hat ihre Farbe, meistens handelt es sich dabei um Mischfarben.

        Ich erlaube mir, einen Passus aus Goethes Farbenlehre hierher zu kopieren, die Farbe Grün betreffend:
        „Wenn man Gelb und Blau, welche wir als die ersten und einfachsten Farben ansehen, gleich bei ihrem ersten Erscheinen, auf der ersten Stufe ihrer Wirkung zusammenbringt, so entsteht diejenige Farbe, welche wir Grün nennen.
        Unser Auge findet in derselben eine reale Befriedigung. Wenn beide Mutterfarben sich in der Mischung genau das Gleichgewicht halten, dergestalt, daß keine vor der andern bemerklich ist, so ruht das Auge und das Gemüt auf diesem Gemischten wie auf einem Einfachen. Man will nicht weiter und man kann nicht weiter. Deswegen für Zimmer, in denen man sich immer befindet, die grüne Farbe zur Tapete meist gewählt wird.“

        Clara

        1. Danke schön, Clara, für Deinen interessanten Kommentar!
          Das mit der Farbmischung ist überhaupt bemerkenswert:
          Grün bekommt man zum einen durch additive Farbmischung von gelben und blauen Leucht-Pixeln
          (z.B. im Monitor), aber auch durch subtraktive Farbmischung, d.h. wenn ich gelbe und blaue Malfarbe
          mische, nimmt jede der beiden Teilkomponenten alles aus dem einfallenden weißen Licht,
          außer gelb bzw. blau.
          In beiden Fällen führt das gleichzeitige Eintreffen von blau und gelb (zwei verschiedene Lichwellenlängen)
          auf der Netzthaut zur Erzeugung des Eindrucks „Grün“ im Gehirn, obwohl gar kein Grün vorliegt!
          Und drittens sieht man Grün auch in Gestalt von Licht EINER Wellenlänge (z.B. die grünen Laser bei
          Lasershows). Das ist dann „wirklich Grün“.
          Analog gibt es diese „Dreifach-Sicht“ von Farben ja noch beim Lila und beim Orange.
          Interessant ist dabei wirklich das Zusammenspiel aus „objektiver Physik“ und Verarbeitung
          der Seh-Eindrücke im Gehirn – z.B. werden die dem Grün benachbarten Wellenlängen (gelb, blau) im
          Gehirn so ziemlich zu ihrem (der Farbe Grün zugehörigen) zahlenmäßigen Mittelwert umgerechnet und
          ergeben geheimnisvoller Weise auch den Eindruck „Grün“, obwohl grünes Licht gar nicht ins Auge eintritt…
          Vor allem ist mir schleierhaft, welchen evolutionären Nutzen so eine Verrechnung hat, denn die grüne
          Pflanzenfarbe setzt sich doch nicht aus blauen und gelben Elementen zusammen.
          Ziemlich geheimnisvoll das ganze…

          Dein Pi…

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