Börni senior fühlt sich zu Hause

Gestern Abend schrieben wir noch, dass Bianca sich über Nacht bestimmt viele Gedanken machen würde, wer denn nun definitiv der Ernährer ihrer Kleinen sein wird.
Nun, Börni senior quälten da gaar keine Zweifel, WER denn der Auserwählte ist!
In einer Selbstverständlichkeit sass er frühmorgens in der Villa und hielt Ausschau nach seiner Holden:

Allzu lange musste Börni nicht warten! Zusammen mit ihm waren wir alle gespannt auf Biancas Antwort!
Wieso soll ich diese jetzt in Worten beschreiben… dieses Filmchen sagt doch schon alles!

DAS war also Biancas Resultat intensiver, nächtlicher Studien!

Ein überglücklicher Börni wollte nun aber doch seine Dankbarkeit zeigen und besorgte für Bianca ein ganz leckeres Äxli: „Komme Liebste, ich hab Dir was Feines!“

Liebste wollte jedoch wahrscheinlich wieder an der Sonne speisen und deshalb wurde es vom Gentleman auch dort serviert!

Es muss auch bei dieser Gelegenheit gewesen sein, wo Bianca Börni klargemacht hat, dass EIN Kroki keinesfalls als Mittagessen ausreicht!
Sofort wurde deshalb Nachschub besorgt! Jaaa, man bemüht sich eben! Ein bisschen ein schlechtes Gewissen hat der Herr eben schon, weil er in diesem Jahr so spät eingetroffen ist!

Bianca war damit aber noch nicht ganz zufrieden… irgendwie hatte sie noch ein leichtes Hungergefühl, und deshalb ging Börni SOFORT wieder auf die Jagd und erlegte eine leckere Fellmaus!
Wie zärtlich und sanft :-; die Übergabe stattfand, kann man hier auf Lacertas Filmchen bestaunen:

Jetzt, wo es scheint, dass Börni definitiv eingezogen ist und von Bianca akzeptiert wird, kamen ganz nostalgische Gefühle auf. In einem solchen „Schwall“ hat Campecina dieses Filmchen heute zusammengestellt!

Das war eigentlich heute alles, was in der Villa zu Muttenz geschehen ist! Aber es muss ja nicht alle Tage hektisch zu und her gehen.

Ach nein, ETWAS ist doch noch geschehen: es gab noch Besuch UNTER der Villa, und  eine  Aussenreportage wurde davon erstellt:

Börni kam gleich mal schauen, wer denn da zu Besuch ist:

„Ach so! Nicht so spannend! Da kann ich ja auf meinen zweiten Lieblingsplatz fliegen und in der Fensternische auf meinen Liebling warten.“

Und da saaaass er, und saaaass – und eigentlich passierte gar nichts mehr!
WÜRDE MAN MEINEN! Denn da waren ja noch andere Vögel unterwegs! Zum Beispiel die Rabenschwarzen! Aasgeier, äh -raben nennt man sie auch! Ob das wohl gut ausgehen kann? Die haben doch sooo grosse Schnäbel!
Ein anderes Beispiel: die Kampftauben, gleich im Dutzend! Was haben die vor? 
„Herrjeee“, dachte die Besucherin: „i cha’s nit gseee!“
Und dann diese Meisen! Herrschaft, die sehen auch so gefährlich aus! Die kommen bestimmt gerade aus ihrem Karatekurs!
Ganz zu schweigen von den Elstern! Boah, Börni! Nimm Dich in Acht, die haben Üüübles vor!

Soll ich verraten, wie Börni auf all die Warnungen reagiert hat?
Er hob ganz locker und sachte seine abstehende Feder, tippte damit an seinen Kopf und rief hinunter:

„Du hast ja einen Vogel!“