„Komisch“ heitere Episode aus dem Heimalltag

„Gott sei Dank, nun ist wieder EINER geschafft“.
So tönt es jeweils bei vier Heimbewohnerinnen nach dem Abendessen. EINER – das ist EIN Tag mehr in ihren zusammen 368 Lebensjahren.

Allabendlich sitzen die vier Frauen in Reih und Glied auf immer demselben Stuhl! Auf „IHREM“ Stuhl – wohlbemerkt – obwohl er der Allgemeinheit dient. Doch niemand wagt einen „Stuhlseitensprung“. Das gehört sich nicht! „Komisch“ heitere Episode aus dem Heimalltag weiterlesen

„Eine böse Geschichte über zwei Intellektuelle (9+Epilog)

Liebe Förmchen,

nun wird es ernst: Ihr erfahrt jetzt das Ende dieser Fortsetzungsgeschichte – außer dem Äxli, das sich wg. Spannungsaufbau noch 1…2 Tage Zeit lassen will, ehe sie nachliest. 😉

Für die Anderen geht es jetzt los:

Kapitel 9

Was die Dichterin jetzt zu sehen bekam, war für sie so ungeheuer überraschend, wie vielleicht … eine Alpenwiese (einschließlich Murmeltier und Gemse) in der heimischen Badewanne vorzufinden. Auf dem Monitor entwickelten sich herrliche farbige Gebilde, die sich ständig veränderten und in ihrem Aussehen bald an Gebirge oder Packeislandschaften, bald an Mondkrater, bald an verschiedene Pflanzen erinnerten. Dabei muß man sich vorstellen, daß die genannten Gestalttypen ständig irgendwie nahtlos ineinander übergingen. Dies betraf nun nicht nur den geometrischen, sondern auch den farblichen Aspekt der Bilder. Roxana-Sybill war überwältigt von diesem Anblick. Das Programm lief schon einige Stunden, als sie sich zu fragen begann, ob es auch ein Ende hatte. Soweit sie gesehen hatte, war bisher keine Wiederholung irgendeines Bildes aufgetreten. Sollte man sich vorstellen, daß in diesem Rechner alle gesehenen Bilder gespeichert waren? Was tat der Computer eigentlich, wenn er diese Flut herrlicher Bilder schuf? War das etwa ein kreativer Vorgang?
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