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Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Café Kunterbunt  |  Thema: Auf der Suche « vorheriges nächstes »
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Frage: Wollt ihr von der Donau nur Fotos oder auch Bericht?
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Autor Thema: Auf der Suche  (Gelesen 32030 mal)
fortuna
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« Antworten #240 am: 08. März 2012, 12:52:08 »

  liebe Helia, all die Kunstwerke mit den Zitrusfrüchten...das sieht ja fantastisch aus . Und  FANTASTISCH auch dein Bericht !
Hab mir DEN extra für heute "aufgespart", so konnte ich dich jetzt ganz gemütlich auf deiner Reise begleiten. VIIIELEN DANK für's mitnehmen

So nett und alles eure Reiseleiterin auch gewesen sein mag...mit DIESEM Vornamen werd ich mich NIIE mehr anfreunden können ...hab den darum in deinem Bericht grosszügig "überlesen" .


Viel Spass auf deiner nächsten Reise...lass uns nicht zu lange warten

Liebs Grüessli
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Fortuna   

Viele Menschen versäumen das kleine Glück während sie auf das Grosse warten...
Ambre
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Mon chouchou Lagaffe


« Antworten #241 am: 08. März 2012, 12:56:07 »

Liebe Helia,

ich freue mich, Dich wieder einmal virtuell auf Deiner Reise zu begleiten. Besten Dank für den Top-Bericht und die schönen Fotonen.

Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.  

Liebe Grüsse

Fortuna hat mich nun auch schon Froschseitig überholt! Wie man hier immer sagt: il n'y a pas le feu au lac! 
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Ambre
et ma petite Puce

Anne
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« Antworten #242 am: 08. März 2012, 19:28:44 »





  Die sind ja so was von toll diese Kunstwerke aus Zitrusfrüchten.
Ich hatte noch nie etwas von diesem Zitronenfest gehört. Vielen Dank liebe Helia für die schönen Bilder.

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Liebe Grüsse Anne 
                                                      
Zwirbel
Förmchen-Seele
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« Antworten #243 am: 09. März 2012, 19:50:00 »

Liebe Helia

Viiiiielen, vielen DANK für den wunderschönen und TOLLgeschriebenen Bericht mit den megagalaktischstarkundkosmischgrellen Bilder!!!

Wie Anne habe ich noch nie etwas von diesem Zitronenfest gehört  ... aber das sieht ja sooo gut aus!
Das sind wahre Künstler! 
Kann man denn die Früchte nach dem Fest noch gebrauchen, oder bleiben die Kunstwerke stehen?

Nochmals herzlichen DANK für's Mitnehmen
und ich ziehe den (passenden) Hut 
Zwirbel
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winke-winke   
helia
Gast
« Antworten #244 am: 10. März 2012, 03:46:45 »



Guten Abend liebe Förmchen,

Malve viel Spass beim anschauen

Martina das übersteigt auch mein Vorstellungsvermögen    – und einen neuen Avatar hast du auch?!

Tztztz Fortuna hier darf man nicht froschseitig überholen, das ist nur in Grossbritannien erlaubt! Aber das mit M. tut mir leid, schade ich kenne ihren Nachnamen nicht, sonst könnte ich den Vornamen gerne vermeiden. . . . . 

Lass‘ dich nicht aus der Ruhe bringen Ambre, denn so schnell wird der See nun wirklich nicht brennen . . .  und gleich folgt die Fortsetzung.

Ja Anne, und alles Massstabgetreu! - bitte, gern geschehen.

Du stellst aber Fragen Zwirbel! Aber du hast natürlich recht, das hat mich auch interessiert. Die Früchte werden nach dem Fest verbilligt abgegeben und zu Saft oder Confi verarbeitet. 150 Tonnen??? Jetzt frag‘ mich bloss nicht wer alle die Orangenmarmelade- Brötchen isst! 


Auf unserer Fahrt nach Genua, der Hauptstadt Liguriens, sehe ich wie die Häuser, Dörfer und Städte an den Berghängen kleben – schlimmer als in der Schweiz. Zwar regnet es nicht, aber es ist heute gar nicht frühlingshaft, sondern eher winterlich kalt und neblig.

Genua, „La Superba“, die Erhabene, so genannt ihrer ruhmreichen Vergangenheit wegen als mächtige Seerepublik. So sagen die einen; der wunderschönen Paläste wegen sagen die andern – ich habe mich mit der ersten Begründung angefreundet.

Blick über das Häusergewirr von Genua.






Die Genueser scheinen das Bergsteigen auch nicht so sehr zu schätzen, denn wo es möglich ist, haben sie Zahnradbahnen und Aufzüge gebaut, um die höher gelegenen Quartiere und Häuser zu erreichen. Bei hohen Wohnhäusern wurden sogar auf mehreren Stockwerken gedeckte und ungedeckte Übergänge zum Nachbarhaus gebaut. Und es gibt, tatsächlich nach Schweizer Vorbid, eine Zahnradbahn welche auf den/die Righi fährt, der Berg ist 300 m hoch, mit Blick über die Stadt.






La Lanterna“, das von der See aus schon aus 36 Meilen Entfernung sichtbare Wahrzeichen von Genua, steht seit dem 12. Jahrhundert an dieser Stelle. Ob man bei diesem Wetter wirklich so weit sehen kann?
Im Krieg gegen die Franzosen im Jahr 1506 und im Zweiten Weltkrieg wurde er stark beschädigt, aber immer wieder auf demselben Felsen aufgebaut und geleitet die Schiffe seit Jahrhunderten sicher auf ihrem Weg in den Hafen. Gesamthöhe 117 m.







Kathedrale San Lorenzo





Ihre auffallendsten Merkmale sind die ungleich hohen Glockentürme, die typische Schwarz-Weiss-Fassade aus weissem Marmor und schwarzem Schiefer, die Zentralrosette und die farbigen Säulen, welche die Eingangsportale einrahmen.



Der Dogenpalast Palazzo Ducale stammt aus dem 13. Jahrhundert und seinen Namen erhielt er 1339 als Simon Boccanegra zum ersten Dogen Genuas ernannt wurde. Heute finden dort Ausstellungen statt, wie zum Beispiel noch bis 1. Mai: „Van Gogh, und, die Reise von Gauguin.“










Von der Piazza Ducale geht der Spaziergang weiter zur Piazza de Ferrari mit ihrem schönen Springbrunnen.






In der Altstadt sind die Gassen so eng, dass man sich unwillkürlich fragt, ob nach einigen Metern mehr noch ein Durchkommen möglich sei.


 







Und am Hafen trifft man. . . . wer erkennt sie?





die Caravelle aus Roman Polanskis Film Die Piraten.


Für eine Entdeckungsreise auf eigene Faust ist es mir nun aber doch zu kalt und ich kaufe lieber ein paar Mitbringsel ein. Wie schön, keine Sorgen wegen Übergewicht!!






Dann rasch zum wartenden Bus und an die Kaffeemaschine! Alle 18 Leute sind schon eine Viertelstunde zu früh da und alle sind froh, dass sie von der zwar interessanten und schönen, aber heute unfreundlich kalten Stadt in den warmen Bus wechseln können.


Ein schönes Wochenende wünscht euch
helia
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mimidan
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« Antworten #245 am: 10. März 2012, 10:48:00 »

    liebe Helia  !

C'est super la fête du citron     und dann nach Genua ...   bellissimo   Lächelnd

Ich bin begeistert von Deinen Reiseführungen  ....  und freue mich auf weitere   


liebe Grüsse
mimi
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mimidan
Zwirbel
Förmchen-Seele
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« Antworten #246 am: 10. März 2012, 13:13:50 »

BELLISSIMO... ist das richtige Wort für Deinen Bericht, liebe Helia!

Vielen, vielen Dank!
Ich war noch nie in Genua, aber jetzt meine ich, es etwas zu kennen 



Zwirbel
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winke-winke   
Weisser Bussard
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« Antworten #247 am: 10. März 2012, 20:38:44 »

Vielen Dank
 
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Liebe Grüße
Alex


Der Frühling macht jeden Baum zum Treffpunkt der lokalen Selbsthilfegruppe diarrhöischer Singvögel und jedes Auto zur buntgescheckten Sanitäranlage. (Aus Monatsbrief Nr.2/2012, Manufactum)
helia
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« Antworten #248 am: 11. März 2012, 02:36:33 »



Mimi, Zwirbel, Alex,

bitte gern geschehen - und bald geht es weiter, aber erst muss ich nun wirklich ganz dringend, unbedingt und zähneknirschend meine Steuererklärung ausfüllen. . . !!   

Liebe Grüsse
helia
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Martina
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« Antworten #249 am: 11. März 2012, 03:02:27 »

 Lächelnd Genua hab ich mir heute Nacht angeschaut, auch ich war noch niemals dort...überhaupt noch nie in Italien.  
Grinsend Wahrscheinlich träum ich gleich von engen Gassen in denen die Häuser auf mich zukommen.
Aber das macht überhaupt gar nix!  Danke, ich finds toll!

Zitat
und einen neuen Avatar hast du auch?!
Lächelnd Ja und bin ganz stolz drauf
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Besser ein Messer, als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein und trifft oft am Herzen vorbei. Nicht das Wort. Hilde Domin
helia
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« Antworten #250 am: 15. März 2012, 05:47:03 »

Hallo Förmchens,

jetzt geht’s wieder ein wenig weiter.

Aufgepasst Martina, hier kommen die nächsten Traumvorlagen.   Grinsend


Zurück in Diano Marina muss eine unserer Mitreisenden noch Marken haben. Ich erkundige mich am Kiosk beim Bahnhof ob sie Marken verkaufe. „Nein, die Strasse entlang und dann links ist die Post.“ Wir marschieren los. Und wir sind in der Schweiz ja nicht so rückständig, dass wir nicht schon seit einiger Zeit bei der Post und vielen andern Ämtern nach dem Lotterieprinzip zum Schalter vorgelassen werden. Man zieht eine Nummer und wartet mehr oder weniger geduldig darauf, dass sie, von einem akustischen Signal begleitet, auf einer Anzeigetafel erscheint.

Sowas gibt’s also auch in Italien – aber damit nicht genug, die Italiener schützen sich dazu noch vor Posträubern und andern bösen Buben.
Ein kleines Postamt mit vier Schaltern lässt nur eine bestimmte Anzahl Leute im Schalterraum warten, ich denke, es waren etwa sechs bis acht. Man hat keine Chance durch die zwei automatischen Türen zu kommen, bis jemand die Post verlässt. Bis sich dann die beiden Türen hinter der austretenden Person geschlossen haben, ist man zwischen den andern beiden gefangen. Erst dann kann man sich endlich mit einem „Los“ bedienen.

Und das alles für acht europataugliche Briefmarken, welche erst noch im rückwärtigen Raum geholt werden müssen!!


Als wir anderntags Monique ('tschuldigung Fortuna   ) wieder treffen ist sie ganz enttäuscht, sie hatte um 07.01h. 26 Tassen für den Kaffee bereit gestellt und niemand ist erschienen!  Grinsend

Sie beruhigt sich aber schnell und erzählt weitere Anekdoten aus ihrem Leben.  

Sie will zu Hause in Holland ihre Schule beenden, bevor sie zu ihrem Freund auswandert. Weil sie aber nicht allzu lange auf ihren Italian Lover warten will lädt sie ihn auch einmal für eine Woche zu ihren Eltern nach Hause ein.

Am zweiten oder dritten Tag hört sie wie er heimlich mit la Mamma telefoniert und sich beklagt, dass er jeden Tag Kartoffeln vorgesetzt bekommt. Na ja, in Italien ist es Pasta und in Holland sind es eben Kartoffeln.

Dann aber klagt er über Bauchweh, Monique geht mit ihm zum Arzt – und was empfiehlt der holländische Arzt gegen sein Bauchweh? Richtig, Kartoffeln!!

Se non e vero, e ben trovato! (Wenn es nicht wahr ist, ist es gut erfunden)

Aber dann – Ende gut alles gut? Wie man’s nimmt, Monique kann nicht kochen. Die arme Mamma. Welche Sorgen sie sich um ihren Sohn machen muss! Und wie kann er bloss ausgerechnet eine Holländerin heiraten wollen, mit all‘ der Auswahl an Italienerinnen!?
Und dann kann sie nicht einmal kochen. So eine Schande, der arme Bub, er wird ja verhungern!

Um la Mamma zu besänftigen lädt Monique sie auch einmal zum Essen ein und gibt sich eine schreckliche Mühe. Nach diesem Essen und weil sie sieht, dass ihr Sohn nicht von der Holländerin lassen will, versucht la Mamma Monique ein wenig Kochen beizubringen.

Wie viel es genützt hat? Monique meint: „Ich habe jetzt die beste Köchin der Welt!“ . . . .

Gestern Abend hat sie aber selbst gekocht: Spaghetti mit einer Sauce aus Cherrytomaten, Mozzarella, Salz und ein bis zwei Esslöffel Pesto.

Dies erzählt sie uns auf dem Weg nach Nizza.


Die Terrassen, welche wir während unserer Fahrt immer wieder an einigen Berghängen sehen, setzen sich bis zu 20 km. Landeinwärts fort und wurden alle von Hand gebaut. Die Ligurer sind auch heute noch bekannt als „Chrampfer“ (schwer arbeitende Leute).


Dann sehen wir zur rechten ein kleines Dorf/eine Gemeinde, Seborga, welche zu früheren Zeiten selbständig war und irrtümlich als Fürstentum anstatt als Dorf bezeichnet wurde.
 
Deshalb liess sich Giorgio Carbone zum Fürsten von Seborga ausrufen. Er gab sich den Titel, Giorgio, I Prinz von Seborga. Er liess eigene Briefmarken drucken und eigene Münzen prägen, welche natürlich ausserhalb der Gemeinde wertlos waren, da weder von Italien noch von Europa anerkannt.
 
Siehe auch:


HIER  und  HIER  


Hier muss ich Mariele um Nachsicht bitten – von der Côte d’Azur habe ich bloss ein paar Bilder, aufgenommen von der Grande Corniche aus.

Vorteil der privat Reisenden, sie können anhalten wo sie wollen. . . .








Zu Beginn des Tages müssen wir noch mit einem bewölkten Himmel vorlieb nehmen.

























In Nizza jedoch, ist eitel Sonnenschein   ---    und jetzt die grosse Enttäuschung für alle Liebhaber/innen von Bildern --- ich denke wieder einmal nicht an meinen Ersatzakku und lasse ihn im Bus vor sich hin dösen!!


Mit einem nutzlosen Fotoapparat wandere ich der Strandpromenade entlang und finde es nur halb so schlimm – die Hotelkästen kann man auch andernorts an der Côte bewundern. Was mich eher mopst, dass ich die Marktstände nicht knipsen kann. Aber auch Märkte gleichen sich ja mehr oder weniger.

Mit noch gut einer dreiviertel Stunde vor mir, setze ich mich in eines der Restaurants welche sich zu beiden Seiten der Marktstände befinden um ein Schw. . .  Mineralwasser zu trinken.

Der Kellner fragt ob ich essen will. Da wir immer um die Mittagszeit „frei“ haben, bleibt mir nichts anderes übrig als ja zu sagen, weil ich sonst wieder gehen muss. Ja, sagt der Kellner, dann servieren wir Mineral. Als er zurück kommt sage ich ihm, er soll mir etwas empfehlen, das man isst, wenn man keinen Hunger hat – und im Übrigen müsse ich noch zum Nachtessen. „Ja“ meint er, „bis am Abend ist es ja noch lange hin. Und eine kleine Vorspeise?“ Na ja, eine kleine.

Er bringt mir dann in einem Trinkglas kleine Ziegenkäse- Gurken- und Tomatenwürfel in gut gewürztem Kichererbsenpüree und daneben ein paar Blättchen Salat – sehr gut. Dann gibt es das Tagesgericht, Roastbeef auf Lauchbeet mit gebratenen Kartoffeln.

Ich mag Kartoffeln sehr, aber eingedenk des Antipasti-Buffets, lasse ich den grössten Teil im Teller und sage dem Kellner ich würde nächste Woche kommen um den Rest zu essen. Mit einem Grinsen erklärt er sich einverstanden.

 
Dann nach Monaco.
Jetzt habe ich Zeit den Akku auszuwechseln und es gibt auch wieder Fotos.

In Monaco darf kein Bus in irgendeiner Strasse auch nur anhalten – geschweige denn parken! Wir verziehen uns also in den Untergrund und erforschen anschliessend das Fürstentum zu Fuss.

Als wir wieder an die Oberfläche kommen begrüsst uns als erstes das monegassische Wappen, auf dass wir keinen Augenblick vergessen wo wir sind!







Hier sind Strassen, Plätze und Gebäude so sauber und tipp topp instand gehalten, dass man ohne Probleme auf der Strasse leben, schlafen und essen könnte – so es denn gestattet wäre. Keine „Freileitungen“, keine Klima-Kästen an den Aussenwänden der Häuser. Punkto Sauberkeit und Strafen für „Littering“ ist Singapur ja Spitze, aber Monaco ist auf dem besten Weg, der Löwenstadt den Rang abzulaufen.


Zuerst zeigt uns Monique die Villa von Caroline. . . .  








. . . . . und jene von Stéphanie







Dann die Kathedrale, erbaut mit weissem Stein aus la Tourbie, wo Fürst Rainer Grace Kelly heiratete und wo sie ihre letzte Ruhestätte fand.







Beim Bummel durch die Stadt sehen wir immer wieder Häuser, die aussehen als wären sie aus Zuckerguss.













Und weiter mit Monaco geht es morgen/heute Freitag. Einen unfallfreien Endspurt ins Wochenende wünscht
helia
« Letzte Änderung: 15. März 2012, 05:54:41 von helia » Gespeichert
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« Antworten #251 am: 15. März 2012, 20:13:37 »

Ich komm aus dem Staunen nicht raus!
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helia
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« Antworten #252 am: 16. März 2012, 01:16:43 »



Liebe Förmchen,

versprochen ist versprochen, auch wenn ich Freitag anstatt Donnerstag geschrieben habe.   

Weiter geht es mit dem Fürstenpalast, welchen wir bestaunen, wie sich das für echte Touris gehört, auch der sieht aus wie aus der Konditorei.













Und weil’s so schön ist gleich nochmal aus einer andern Perspektive. Ach so, das heisst ja heute „aus einer anderen Optik“.










Auch die Palastwache darf nicht fehlen.














Hochwasserhosen trägt man, wenn das Geld nicht für mehr Stoff reicht – die Monegassen haben das Problem mit Gamaschen gelöst.  Grinsend
     
Leider gibt es keinen Kaffee beim Fürsten, wie Monique versprochen hat. Wo wir uns doch so gefreut hatten!


Nein, Vermüllung kennen sie nicht, aber Souvenirs wollen sie natürlich auch in Monaco verkaufen.














Dann der Hafen








Die über alle Massen teuren Wohnungen. . . . .








Und ein letzter Blick über die Stadt









Dann zwei Minuten Fahrt in die nächste Untergrundgarage, weil Monte Carlo muss doch auch noch!! Man kann doch als Tourist das Casino nicht auslassen, wo es gleich um die Ecke liegt.

20 Minuten Aufstieg über Treppen und steile Strassen um den Geldvernichtungspalast zu sehen?









Tja, das war aber erst der Eingang.

Monique hat natürlich auch hier eine Geschichte auf Lager:
Ein Frauen-Kegelklub, bestehend aus sechs Spielerinnen, hat sich eine Reise an die Riviera gegönnt. Sie wollen im Casino Sekt bestellen und ihren zu Hause gebliebenen Männern ein Bild davon schicken, wie gut sie es sich gehen lassen. Monique geht gerade in dem Moment vorbei als der Kellner den Eiskübel mit der Flasche auffährt, sie entkorkt und die Gläser füllt.

Bei der Heimfahrt sind die Damen ziemlich still. Schliesslich erzählen sie Monique was ihnen passiert ist.
Als sie die Rechnung erhielten, dachten sie, es sei dem Personal ein Fehler bei der Kommastelle unterlaufen. 420.00 Euro. Das sollte doch bestimmt 42.000 heissen?

Nun hat aber der Kellner einfach nur Bahnhof verstanden, als die Damen "Sekt" verlangten. Denn sowas kennen die Franzosen nicht. Um dem Kellner begreiflich zu machen was sie wollten sagten sie, sie möchten Champagner - und Champagner hatten sie auch erhalten.


Casino von vorne







Casino von hinten







Casino im Spiegel der Parkanlage







Ja sicher, ein prächtiger Bau, aber das sollte nun wirklich für die nächsten zwei bis drei Jahre genug Casino sein!










Und das war’s dann auch! Tschüss Riviera dei Fiori, Côte d’Azur, den Vorgeschmack des Frühlings habe ich genossen und hoffe, dass ich auch euch etwas davon vermitteln konnte.

Liebe Grüsse
helia


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Martina
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« Antworten #253 am: 16. März 2012, 02:25:50 »

Liebe Helia,
 Grinsend ein Schelm der denkt, dass das des Kellners Absicht war.
Eigentlich ist es gar nicht sooooo schlimm wenn du den Ersatzakku vergisst, die "nur Text Version" ist wirklich super gelungen. Überhaupt....man erlebt alles wirklich mit und hört im Hintergrund wie M...... ihre Geschichten erzählt! Ich hab das schonmal gesagt und wiederhole es gerne: Es ist die geniale Mischung aus Sightseeing, Attraktionen und den kleinen Begebenheiten am Rande, die deine Reiseberichte so genial und einmalig machen.  Deine Art die Dinge zu betrachten gefällt mit ausserordentlich gut.
  Vielen Dank und ganz liebe Grüße, Martina
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Besser ein Messer, als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein und trifft oft am Herzen vorbei. Nicht das Wort. Hilde Domin
mimidan
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« Antworten #254 am: 16. März 2012, 10:09:27 »

Liebe Helia, ich schliesse mich jetzt direkt an martina weil Sie es sooo gut schreibt !

Es stimmt beim Lesen von Deinem Bericht, mit den schönen Aufnahmen, glaubt man wirklich dabei gewesen zu sein...
und Monique Geschichten ...  sehr gut, lustig, nicht langweilig 

Ich war nor nie in Monaco, nur oben durch gefahren aber es ist sehenswert, besonders diese Sauberkeit  !

Vielen Dank Helia und liebe Grüsse

mimi         
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mimidan
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