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Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Förmchen-Galerie  |  Thema: Einmal Varanger und zurück « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Einmal Varanger und zurück  (Gelesen 3021 mal)
michaela
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« Antworten #15 am: 22. Juli 2019, 21:47:08 »

Damit man nicht immer blättern muss, hier auf der neuen Seite oben noch mal die Karte:




Wir überspringen mal E und gehen direkt nach F in den Pyhä-Luosta Nationalpark.
Dort machten wir zwei Wanderungen.
Die erste führte uns bei wechselhaftem Wetter bis auf den höchsten Punkt des Nationalparks.
Dabei ging es nicht nur den Berg sondern auch hunderte Stufen hinauf und hinab. Mehrfach.

















« Letzte Änderung: 22. Juli 2019, 21:51:37 von michaela » Gespeichert

michaela
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« Antworten #16 am: 23. Juli 2019, 19:56:08 »

Nach Abendspaziergang und Übernachtung am See...









... ging es noch mal auf einen kleinen Spaziergang in den Nationalpark in ein Vogelschutzgebiet.
Wir wollten Kampfläufer sehen, das hat hier noch nicht geklappt. Nur ganz viele Schafstelzen kamen vor die Linse.
Und hier auch mal ein Rentier endlich. Auf den Straßen Lapplands waren uns schon unzählige begegnet, da haben wir die Kamera nicht jedesmal rausgeholt, aber hier im Park passte es besser.











So, das waren drei schöne finnische Nationalparks. Morgen wechseln wir nach Norwegen, ich muss dann versuchen, mich etwas kürzer zu fassen und nur ein paar Schlaglichter zu bringen. Denn von dort haben wir seeehr viele Bilder. Aber es wird schon auch noch mal ein bisschen anders landschaftlich und in den Orten.
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Paloma
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« Antworten #17 am: 23. Juli 2019, 20:32:54 »

wieso denn kürzer

das ist doch sppp schön

herzlichen Dan k für die Bilder
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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
kati
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« Antworten #18 am: 24. Juli 2019, 10:46:38 »

wieso denn kürzer


Finde ich auch!

Michaela, könnte es sein, dass die Kampfläufer schon weg waren? Die Brutpflege ist ausschließlich Sache der Weibchen und die
Männchen machen sich auf den Vogelzug schon ab Mitte Juni bis Anfangs Juli, Weibchen ca. einen Monat später...Ganz abgesehen davon habe ich noch nie im Kuusamo Gebiet von KL gehört oder gesehen obwohl gemäss Vogelkarte sie auch dort vorkommen sollen  (na ja meine kollegen sind eher auf Adler & Co fixiert)

Aber herzlichen Dank für deine schönen Fotos und Bericht 
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michaela
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« Antworten #19 am: 24. Juli 2019, 11:52:44 »

Ja, also diese kleinere Wanderung im Pyhä-Luosto-Nationalpark war direkt eine Runde zu einem Vogelbeobachtungsturm in einem Moorgebiet, von dem aus man, so lasen wir im Rother Wanderführer für Lappland, das Balzspiel des Kampfläufers beobachten kann. Dass es für die Balz viel zu spät war, war mir klar, ich hatte halt trotzdem gehofft, überhaupt noch welche zu sehen.
Später auf Varanger glückte uns das dann auch noch, kann ich ja schonmal vorweg nehmen. Ich zeige die Bilder dann, wenn wir "oben" angekommen sind.


Als erstes in Norwegen machten wir aber einen Abstecher nach Grense Jakobselv (G).
Ein historisch hoch interessanter winziger Ort am Ende einer langen Stichstraße direkt an der russischen Grenze.
Er war erst lange einfach samisch, dann finnisch, norwegisch und fast mal russisch, ein Teil wurde es jedenfalls.
Zu Zeiten des Kalten Krieges war es der einzige Ort mit direkter Landgrenze zwischen NATO und Sowjetunion.
Erst seit 1965 führ überhaupt eine Art Straße hin.

Heute gibt es außer der Kirche, die als eine Art Friedens-, Versöhnungssymbol gebaut wurde, nur noch sehr wenige Gebäude dort.





Man sieht mehrere Grenzpfosten hier und da.





Erster Blick auf die Barantsee. Links vom Bild kommt dann gleich Russland.



Ein Tele-Foto über die Grenze. Ladas kennen wir in Ostdeutschland noch ganz gut. Wer zu DDR-Zeiten einen hatte, war schon besser dran als mit Trabant. Zwinkernd



Der Himmel ist über allen gleich.


« Letzte Änderung: 24. Juli 2019, 11:55:23 von michaela » Gespeichert

Malve
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« Antworten #20 am: 24. Juli 2019, 11:54:54 »

wieso denn kürzer


Finde ich auch!
Aber herzlichen Dank für deine schönen Fotos und Bericht  


Das finde ich auch,nicht kürzer bei diesen wunderschönen Fotos.


Ich betrachte sie immer wieder, denn ich werde sicher nie in diese Gegend kommen.

Allso geniesse ich deinen Reisenberich um so mehr.


Hab Dank dafür.


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michaela
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« Antworten #21 am: 24. Juli 2019, 12:50:51 »

In Grense Jakobselv war es dann schon sehr spät und da bauten wir unser Zelt zwischen den Büschen mit Blick auf Russland  (da wo man rechts zwischen den Büschen über den fast trockenen Flusslauf durgucken kann) auf.



Normalerweise zelteten wir immer auf Campingplätzen. Da hat man dann sanitäre Anlagen, was natürlich komfortabler ist als Büsche unter norwegisch russischer Beobachtung.   Und in Skandinavien gibt es auf den Campingplätzen auch immer Küchen und/oder Aufenthaltsräume, die man nutzen kann, wenn man will oder es mal regnet.

Und dann kann ich diesen Beitrag gleich mal weiter nutzen, um über unser "Wohnen" unterwegs kurz zu erzählen.
Für eine Nacht nutzen wir immer das kleine orange Zelt, für zwei oder drei Nächte das etwas größere, das ihr unten seht.

Und dann gab es noch zwei Ausnahmen. Die eine war, das wir mal eine Nacht mangels Alternativen bei strömendem Regen ein Hotelzimmer nahmen und die andere,
dass wir an unserem längsten Aufehnthaltsort auf Varanger für fünf Nächte ein Hüttchen mieteten.

So, dann geht's jetzt auf acht Tage hoch auf die Halbinsel. (H-J)

Zuerst wohnten wir in Vestre Jakobselv (H) in besagtem Hüttchen...





... und dann noch drei Nächte in Berlevåg ganz im Norden am ganz offenen Atlantik.



Von diesen beiden Orten aus erkundeten wir die Halbinsel, da werde ich jetzt nicht ständig bei jedem Bild den Ort dazu schreiben,
sondern einfach die Eindrücke wiedergeben.

Eins noch: Wir waren in Helsinki etwa bei 20 Grad Celsius gestartet und in Berlevåg waren es dann so 5 bis 9.
Ich war heilfroh, der Sahara-Hitze hier in Mitteleuropa entflohen zu sein.  Smiley
« Letzte Änderung: 24. Juli 2019, 13:12:41 von michaela » Gespeichert

michaela
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« Antworten #22 am: 24. Juli 2019, 19:01:32 »

Freundlicher Empfang auf der Halbinsel - wetter- und tiermäßig gleich am ersten Tag.












Varanger ist wirklich ein Paradies für Vogelbeobachtung. Im Umfeld dieser Kirche gibt es zum Beispiel immer was zu sehen.
Auch die Mauswiesel sahen wir paar Tage später dort.



Am ersten Tag waren es neben der Pfuhlschnepfe...





... unter anderem gleich mal dann doch noch die Kampfläufer.
Es ist wirklich lustig, wie hübsch unterschiedlich die Männchen aussehen, die Weibchen dagegen viel unauffälliger.











Und über der Uferzone schwebte lautlos die Sumpfohreule ...





Die ersten Kampfläufer, die ich je sah.
Die ersten Sumpfohreulen, die ich je sah.
Die ersten Pfuhlschnepfen, die ich je sah.
Was für ein Tag.
« Letzte Änderung: 24. Juli 2019, 21:16:50 von michaela » Gespeichert

Paloma
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« Antworten #23 am: 24. Juli 2019, 20:57:46 »

die ersten   ........   ja, wunderbar

danke, danke

ihr habt herrliche Erlebnisse
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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
kati
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« Antworten #24 am: 29. Juli 2019, 10:06:12 »


Was für ein Tag.

  wahrhaftig ein gelungener Tag!

Die von dir genanten Vögel habe ich noch NIE gesehen... Dake fürs zeigen !
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Malve
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« Antworten #25 am: 29. Juli 2019, 12:27:16 »


Ich habe die von dir gezeigten Vögel auch noch nie gesehen.


Michaela danke fürs zeigen, bin begeistert.


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michaela
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« Antworten #26 am: 30. Juli 2019, 08:55:21 »

Nachdem ich euch bis hierher zu allerlei Schönheiten Lapplands mitnehmen konnte, schiebe ich heute mal ein Kapitel mit ein paar ebenso nicht zu übersehenden Schattenseiten ein.

Plastikmüll

Ein von Schülern geschaffenes Kunstobjekt - dieser Fisch wurde mit Plastikmüllfunden vom Strand "geschmückt":



Am noröstlichsten Ende der Halbinsel (I) eine Bitte an die wenigen Strandwanderer, die da mal vorbei kommen.
Auf den ersten paar Metern war es schon recht sauber.
Aber vielleicht schon nach 100 Metern lag wirklich alle paar Meter irgendein Teil.




Deutsche Besatzung Norwegens im 2. Weltkrieg

Auf extrem vielen erhöhten Punkten am Rande des Antlantik sah man Zeugen dieser Zeit.
Wir haben gestaunt, dass das alles da einfach so gelassen wurde.












Bauruinen und mehr...

Diese Bilder stammen alle aus Berlevag (J).
Häuser nicht zu Ende gebaut.
Leerstehende Häuser im Fischereihafen, die Dreizehenmöwen nutzen sie zumindest als Ersatzfelsen.
Einfach abgestellte alte Autos.
(Darunter mehrere Mercedese mit Stern. Letzterer wäre bei uns längst abgeknackt und geklaut. Vor solchen "Sammlern" sind bei uns auch normal zugelassene parkende Autos nicht sicher.)





« Letzte Änderung: 30. Juli 2019, 09:06:20 von michaela » Gespeichert

Paloma
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« Antworten #27 am: 30. Juli 2019, 09:06:43 »

danke, Michaela!

die Hinterlassenschaften sind ein Denkmal besonderer Art. Auch wenn sie durchaus nicht aus denkmaltypischen Zwecken stehengelassen wurden.

Bei uns gibt es noch Teile vom Westwall noch da sind, manchmal mit Hinweisschild.

Ein Mahnmal:
Nie wieder!

Das Plastikdenkmal erfüllt hoffentlich seinen Zweck.
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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
michaela
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« Antworten #28 am: 30. Juli 2019, 19:37:37 »

Und zum Ausgleich und zur Entspannung allerlei weite Schönwetterausblicke auf Varanger.






















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michaela
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« Antworten #29 am: 30. Juli 2019, 19:46:51 »

Aber es gibt natürlich auch die "herberen" Landschaftsschönheiten, bzw. solche, die einem bei schlechterem Wetter so erscheinen.



















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