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Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Café Kunterbunt  |  Thema: Meine erste Kamera « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Meine erste Kamera  (Gelesen 2608 mal)
tutey
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Liebe Deinen Naechsten so lang er noch warm ist


« am: 31. Oktober 2014, 14:42:47 »

Paloma in Puzzle:
"Tutey, das IST WIRKLICH eine Adox Golf.
Das war auch meine erste. Ich habe sie zum Abitur bekommen, gebraucht,
und die beste, die ich je hatte, was die Schärfe betrifft. 6*6 cm Negative.
Ah, im Internet ist zu lesen, dass diese ab 1953 hergestellt wurde (ich dachte, sie wäre viel älter).

Ich habe damit Blumen und Schmetterlinge (Tröpfchen Honig in eine Blüte, und das fluppte) aufgenommen, mit 4 verschiedenen Nahlinsen und Stativ und Belichtungsmesser und Drahtauslöser und Zentimetermaß und Blöckchen, damit ich die richtige Einstellung (Neigungswinkel und Entfernung) ausrechnen konnte, denn das war ja keine Spiegelreflex, der Sucher zeigte nicht das wahre Bild auf so kurze Entfernungen.
nach einem ganzen Ferientag "Arbeit" hatte ich maximal 1 Aufnahme im Kasten, die dann meistens auch noch zu wünschen übrig ließ - aber ich kam rundum glücklich nach Hause.

An den Namen Kodak Retina kann ich mich erinnern - an das Gerät nicht."

« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 14:46:40 von tutey » Gespeichert

Tutey
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Liebe Deinen Naechsten so lang er noch warm ist


« Antworten #1 am: 31. Oktober 2014, 15:02:34 »

Meine erste, eigene Kamera war ebenfalls aine Adox Golf.  Mein Vater, der praktischer Arzt war, musste mir ich glaube fuer zwei Wochen jeden Tag eine Spritze verabreichen, ich war damals 9 Jahre alt.  Meine Eltern wollten mir eine Belohnung geben falls ich stillhalte nd nicht weine.  Ich wuenschte mir eine Kamera...so kam ich zu einer Adox Golf.  Ich fotografierte vor Allem im Zolli...und dann brachte ich den Film zum Entwickeln und wartete gespannt einige Tage lang auf das Resultat.....ja, so war es damals.  In dem Lederetui waren mein Neme und meine Adresse mit Tinte geschrieben, so war ich sehr enttaeucht als ich einmal die Kamera im Allschwiler Wald an eine Bank haengte und vergass....kurz darauf bemerkte ich den Verlust und kehrte zur Bank zurueck, aber die Kamera war verschwunden und ich habe sie trotz deutlich geschriebener Adresse nie mehr gesehen.
Ich benuetzte dann die Kodak Retina meiner Mutter....

.....auch mit Vorsatzlinse und Mass-stab, irgendwo habe ich noch Bilder einer Erdkroete.
Zum 25. Gebuurtstag schenkte mir meine Mutter meine erste Spiegelreflex, eine Ricoh Singlex, die mir viele Jahre gute Dienste leistete.
Es wuerde mich freuen wenn andere Foermchen ueber ihre ersten fotografischen Schritte berichteten... Zwinkernd
Tutey
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 15:16:09 von tutey » Gespeichert

Tutey
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« Antworten #2 am: 31. Oktober 2014, 15:43:34 »

Tutey, welch ein Jammer - die Kamera weg!

ich habe meine in Südfrankreich am Bett in einer Jugendherberge hängen gelassen und es erst mittags gemerkt (man ging ja sparsam mit Fotos um!) - ich bin zurückgegangen, und am Abend, als die Juhe wieder öffnete - da hing sie am Bett! Welch ein Glück!

ich bin auch gespannt auf die ersten Erfahrungen.

den Beitrag im Puzzle kann ich jetzt getrost löschen.
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Vera
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« Antworten #3 am: 31. Oktober 2014, 16:50:07 »

Uhuhh ihr Beiden,  bin auch fündig geworden:

Hier meine „Zeiss Ikon Nettar“. Allerdings bleiben mir, im Gegensatz zu euch Spezialistinnen, die Feinheiten der technischen Daten verschlossen.  Auch diese Kamera stammt aus den Anfang 50-iger Jahren.





Allerdings: die Qualität der Fotos waren immer sehr gut. Leider liegt das Apparätli nun einfach ungenutzt herum. Wer mag noch Filmrollen kaufen  und auf die Entwicklung der Bildli warten.
Eigentlich war doch gerade das gespannte Warten auf die mehr oder weniger gelungenen Resultate das Schöne in einer Zeit, wo alles noch ein bisschen gemütlicher ablief.

He nu, trauern wir nicht dem nach, was einmal gang und gäb war. Schwelgen könne wir jederzeit in den mit Sorgfalt und Geduld gestalteten Fotobüchern.  

Habe übrigens noch andere Foto/Film-Trouvaillen in meiner "Sammlung". Stelle sie dann ein ander Mal vor.

Vera
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Ehe man den Kopf schüttelt, vergewissere man sich, ob man einen hat.
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Paloma
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« Antworten #4 am: 31. Oktober 2014, 19:42:53 »

Da lachste dich kaputt!
Sie kam mir so bekannt vor, Vera - das ist die Kamera meines Vaters, gekauft so um 1954 bis 1956, schätze ich. Das Objektiv stimmt auch überein. - Sie hat inzwischen den gleichen Hau wie meine: Lichteinbrüche durch diesen faltigen Auszug - weiß nicht, wie das heißt. Sie liegt ebenfalls im Schrank - von so was kann man sich nicht trennen.

meine erste Spiegelreflex habe ich 1977 gekauft, Praktika LB - ein DDR-Modell, noch ohne Lichtmessung. Aber eine prima Kamera. Ich glaube, sie funktioniert noch. Die Japaner experimentierten damals schon mit ziemlich fortschrittlichen Modellen. Aber ich wollte wissen, was ich tu, mein Gehirn benutzen - wollte nichts Vollautomatisches haben.
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 19:52:37 von Paloma » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 01. November 2014, 20:20:32 »

Die erste Spiegelreflexkamera die ich benutzen durfte, sie gehoerte einer Bekannten, war eine Exacta Varex, sie hatte einen Sucherschacht.  ich glaube ich habe damit einen Eisbaeren fotografiert (Diapositve), aber ich glaube nicht das ich das Bild noch habe.  
Ich habe ganze Kisten voller Dias die ich mal durchsehen sollte....
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Tutey
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« Antworten #6 am: 19. November 2014, 19:56:04 »


Hier habe ich die Kroete gefunden, die ich damals mit Kodak Retina, Vorstatzlinse, Bltzlicht und Masstab fotografiert hatte.  Oh war das kompliziert.  Die Kroete, vom Licht einer Taschenlampe geblendet, ruehte sich nicht.  Es war in der Naehe von Arleshaeim.
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« Antworten #7 am: 19. November 2014, 22:19:20 »

Wunderbar! So was kriegte man maximal einmal im Jahr hin, schon wegen der Fummelei. Die meisten Tiere waren weg, bevor man auslösen konnte.
Ich fühle regelrecht, wie Klein-Tutey gestrahlt hat, als sie die Photos aus dem Labor abholte und den ersten Blick drauf werfen konnte.
Oder hast du schon damals selber entwickelt? Manchen Stadtkindern in Jugendgruppen stand ja so was schon zur Verfügung.
« Letzte Änderung: 19. November 2014, 22:23:12 von Paloma » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 18. Januar 2015, 12:50:14 »

Nein, ich habe damals nicht selbst entwickelt.  Meine Schwester konnte das Fotolabor der Uni Basel benuetzen.  Spaeter in Israel in Israel hatte ich einige Jahre meine eigene Dunkelkammer, aber als sich eine Katze zu mir gesellte musste ich die Dunkelkammer aufgeben, denn ich konnte nicht mehr sauber genug arbeiten.  Und dann  kam die digitale Fotografie...
Hier ist ein Bild von mir mit meiner Adox Golf, ich finde es gehoert auch hierhin.  Ich habe keine Ahnung wer das Bild aufgenommen hat, habe es noch nie zuvor gesehen.  Mein Grossneffe Ari hat es mir gestern geschickt.

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« Antworten #9 am: 18. Januar 2015, 12:55:27 »

das Bild ist Spitze! Ich hätte dich nicht erkannt.

und was das Entwickeln betrifft: viel viel später, 1982, hab ich mit eigener Dunkelkammer angefangen - vielleicht 5 Jahre lang - dann wurde mein Gewissen immer schlechter wegen Umweltverschmutzung, und ich habe aufgegeben.

und jetzt digital -- welch ein Luxus!
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