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Falken-Foermchen  |  Treffpunkte  |  Café Kunterbunt  |  Thema: Tauben und Täubchen « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Tauben und Täubchen  (Gelesen 10487 mal)
Paloma
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« Antworten #30 am: 09. September 2014, 17:48:39 »

Den kennst du nur in Groß, das ist der Vater, erkennbar an den befiederten Füßen. Etwa ab Minute 1:51 sichtbar.
Die Mutter ist kleiner und hat einen weißten Fleck am Kopf.
Die habe ich auch im Futterhäuschen erwischt, aber weil sie so klein ist, konnte sie elegant rausfliegen.

Das eine Kind hat die weißen Federn an den Flügeln, ich habe ich Mädi getauft, das andere hat den weißen Rücken, das habe ich Bubi getauft - aber Bubi ist auch ein Mädi  ....

Ja, und als ich das nächste Mal nach Köln gekommen bin, habe ich mir ein Futterhäuschen gekauft, das an einem Besenstiel zwischen den Stuhllehnen hängt. Die Tauben habe es ausdauernd versucht, aber aufgegeben. Sie konnten sich nicht lange genug halten zum Picken.
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Wenn die Nacht am schwärzesten ist, kommt bald der Morgen.
Paloma
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« Antworten #31 am: 11. September 2014, 11:22:41 »

Die nächste Geschichte sollte vom Ehebruch handeln.
Aber aus den Bruchstücken lässt sich kein Filmchen machen - die schönsten Szenen habe ich nur beobachtet, aber nicht gefilmt, und die Interaktionen haben immer entweder ganz kurz gedauert oder fanden so heimlich statt, dass sie sich Euch nicht erschließen.

Es ging für mich los damit, dass der Tauber ein junges Mädchen beflirtete, das eben in der Jugendmauser war. Er versuchte sogar, sie in die Nestecke zu führen, und dafür musste er die beiden Taubenkinder aus dem Nest vertreiben, wo sie ihre Siesta abhielten. Seitdem ließen sie sich auf der Balkonfläche und in den Blumentöpfen zum Schlafen nieder, sie waren gerade flügge und brauchten noch viel Schlaf.

Im entsprechenden Filmchen erscheint mehrfach kurz der Freund der Mutter - dass die auch fremdging, habe ich damals noch nicht gesehen.

Dann wurde das Kind mit dem weißen Rücken krank. Teilnahmslos saß es herum, übergab sich manchmal. Als es doch einmal flkog, kam es mit der Mutter zusammen zurück, die ich lange nicht gesehen hatte, es wurde ins Bett bugsiert, und beide Eltern standen daneben. Die junge Taube in der Mauser habe ich nie wieder gesehen. Sie mauserte da vor allem an Hals und Kopf und war daher eindeutig zu erkennen.

Die kleine Taube wurde wieder gesund, aber sie steckte Mädi an, das Kind mit den weißen Federn. Mädi wurde viel schlimmer krank, aß nicht, pflegte sich nicht, schlief außerhalb und kam morgens nach Hause -das Kind mit dem weißen Rücken stand ununterbrochen am "Ausguck", da wo sie einzufliegen pflegten, guckte sich die Augen aus, und Mädi kam nicht.

Schließlich kam sie doch und war aggressiv. Die beiden stritten und waren traurig, schliefen weit auseinder und schlielich vertrugen sie sich doch wieder. Das lässt sich vielleicht zu einem Filmchen machen. Auf die Eltern habe ich nicht geachtet in der Zeit.

Mädi wurde immer kränker, eines Morgens flog sie taumelnd los und kam nie wieder. Das Geschwisterchen wartete drei Tage ohne richtig zu essen - nahm gerade Samen aus den Blumentöpfen, es war November.

Die Eltern bauten wieder ein Nest, ich nahm die Eier weg, aber sie legten neue (später hab ich die Eier gekocht und wieder hingelegt). Mit dem Brutgeschäft ging etwas schief. Nach der Wachablösung flog Papa los und holte verwelkte Blätter für das Nest, Mama baute sie ein - und sobald ER weg war, kam der andere Tauber und sie beiden flogen eine Runde, die Eierkinder blieben einige Zeit alleine. Jeden Tag.  Schließlich schlüpften zwei Kinder im Abstand von 24 Stunden - sehr klein. Sie wurden von Anfang an von der Mutter viel alleine gelassen, sie flog dann mit dem schwarzen Tauber. Ich habe die Kinder gewogen: gravbierendes Untergewicht von Anfang an. Ich habe ihre Kröpfchen nach der Fütterung gefühlt: leer, ziemlich leer. Jämmerlich anzusehen, wie sie zum Schluss auf dem Kopf der Eltern nach dem Schnabel suchten. Sie starben, erst das eine - der Vater räumte es von der Mitte des Nestes an den Rand - vier Tage später starb auch das andere. Das andere hatte ich noch gepäppelt mit Fresubin, mit dem ich damals meine Mutter päppelte. Ohne Erfolg. Das Zeug soll etwa die gleiche Zusammensetzung gaben wie Kropfmilch.

Die Eltern müssen gesehen haben, dass ich ihre Kinder beerdigt habe. Sie setzten sich zusammen vor die Wohnzimmertür und jammerten, tagelang. Dann fingen sie Zärtlichkeiten. Aber der schwarze Tauber erschien regelmäßig, traute sich nicht auf den Balkon sondern guckte vom Dach und von den Blumenkästen aus.

Schließlich erschien er doch auf dem Balkon. Vater Tauber machte seiner Frau deutlich sichtbar die Hölle heiß: Sofort gehst du zu ihm und erklärst ihm, dass er zu verschwinden hat. Frau Taube ging hin, blieb auf halber Strecke (= 50 cm) stehen, guckte den Schwarzen an und dann den Ehegatten, guckte von einen zum andern und dann ging sie zurück. Der Ehemann pickte sie sanft in den Nacken, dann weniger sanft, schubste sie in Richtung Ehebrecher, sie ging, blieb stehen, guckte unsäglich traurig, und ging zurück zum Gatten. Das ging noch ein paar mal so, ER wurde allmählich immer rüder. Schließlich pickte sie den Schwarzen sanft in den Nacken, der guckte überrascht, blieb aber sitzen. Sie ging zurück zum Ehemann, der war mit dem Resultat nicht zufrieden, zwang sie mit sanften Schnabelhieben zurück - und da pickte sie den Schwarzen kräftig. Der riss Augen und Nase auf, guckte beleidigt und verschwand und ward lange nicht mehr gesehen.

Viel später kam er mal wieder. Als Frau Taube ihn erblickte, rannte sie auf ihn zu und pickte kräftig, der Schwarze floh und ich habe ihn nie wieder gesehen.

Leider habe ich viele Szenen nur beobachtet - man kann keinen Film daraus machen - schon gar keinen kurzen. Aber die Tauben-Abenteuer-Filme werden noch weitergehen. 
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Paloma
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« Antworten #32 am: 11. September 2014, 19:19:21 »

Hier seht Ihr das neue Futterhäuschen, zunächst provisorisch am alten befestigt, später habe ich es an einem Besenstiel zwischen den Stuhllehnen aufgehängt.

neues Futterhäuschen

Im Video bezeichne ich die Taube als ER - indes, es ist die Mutter. Bei der Aufnahme vor knapp drei Jahren, habe ich sie noch nicht sicher unterscheiden können.

Nach dieser Anstrengung hatte sie die Nase voll vom Futterhäuschen.

Die Kiste steht da, weil ich bei nächtlichen Temperaturen bis -7 Grad und Schneeregen am Tag dem kleinen Mädi ein Dach über dem Kopf gönnte. Sie hat es akzeptiert.
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tutey
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« Antworten #33 am: 12. September 2014, 06:40:45 »

Ab und zu werde iich gefragt wie man Taubenbesuch verhindern kann...meine Antwort besteht aus einem Wort: K-a-t-z-e, aber nicht jeder ist bereit sein Leben mit einer oder mehreren Samtpfoten zu teilen.
Tutey
P.S. Der Film ist sehr, wie soll ich sagen, charmant!
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Tutey
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« Antworten #34 am: 12. September 2014, 07:39:38 »

P.P.S.  Katzen und Vogelhaeuschen passen natuerlich nicht zusammen....
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Tutey
Paloma
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« Antworten #35 am: 12. September 2014, 09:00:27 »

Guten Morgen, Tutey!

Mama will keine Katze, da ist nichts zu wollen.
Ich habe sie 60 Jahre lang gelöchert wegen einem Haustier. Aber wir waren sechs, und wenn da jeder käme, 6 Kinder und 6 Haustiere --- später im Beruf gingen nur Fische, die hatte ich dann auch. Und jetzt tu ich ihr den Gefallen, keine Samtpfoten.

Wie geht es dir?
weiter gute Besserung!

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tutey
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« Antworten #36 am: 12. September 2014, 10:15:56 »

Wie es mir geht?  Nicht schlechter als gestern, vielleicht sogar etwas besser.
Mn kan uebrigens CD's an einem Schnuerchen aufhaengen, das soll die Tauben auch vernhalten.
Tutey
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« Antworten #37 am: 12. September 2014, 10:32:51 »

eine gute Idee!
netterweise habe ich seit einiger Zeit Ruhe - die brüten woanders seit der Erfahrung mit den "ertrunkenen" Eiern.
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wüscherli
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« Antworten #38 am: 12. September 2014, 20:54:32 »

Es gibt auch Krähenatrappen die man aufstellen kann gegen die Tauben
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viele Grüsse s`Wü(n)scherli
Paloma
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« Antworten #39 am: 12. September 2014, 22:02:03 »

in einem von den Filmchen steht eine Taube genau auf einem Kopf der Krähe.
Du willst sie wohl für dumm verkaufen.e
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wüscherli
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« Antworten #40 am: 13. September 2014, 04:57:40 »

ups hab ich gar nicht gesehen aber ich habe nur von mir gegeben was ich gehört habe Zunge
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viele Grüsse s`Wü(n)scherli
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« Antworten #41 am: 13. September 2014, 07:08:09 »

mach dir nichts draus.
genau das war der erste Rat, den ich gehört hab -- deshalb hab ich ja auch die Krähe.

Ein ordentlicher Wanderfalk wär wohl gescheiter, die gehen nämlich auch an erwachsene Tauben - Krähen bloß an Babies, wenn die Eltern nicht aufpassen.

Aber eine Krähe, die tagelang an der gleichen Stelle hockt, wenn man dann noch weiß, dass auf den meisten Balkonen solche Sitzfiguren hocken .... nee, so blöd sind Tauben nicht.
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« Antworten #42 am: 16. September 2014, 20:44:43 »

und weiter gehts.
Heute habe ich mal aufgeräumt und Unkraut gejätet - die ersten Frühlingszwiebelgewächse gucken schon unter dem Unkraut.
Und was sehe ich an der Stelle, wo die alten ihr letztes Nest gebaut haben, das mit den ertrunkenen Eiern? Ein neues Nest. Ich habe es schnell weggemacht. Aber diesmal waren es nicht die Eltern. Ich glaube, es war das dreijährige Täubchen mit dem weißen Rücken mit seiner Partnerin oder mit ihrem Partner. Über das Geschlecht bin ich mir immer noch nicht klar, jedenfalls kamen die zwei täglich kurz rein. Die Neststelle ist von der Wohnung aus nicht einsehbar.

Und hier kommt gleich das nächste Video über die Konflikte zwischen Eier-Hüten und einem schönen Mann.

Untreu

übrigens, der Liebhaber sitzt bei Sekunde 34 bis 40 schwer erkennbar in der Mitte, und die Mutter am Rand.
« Letzte Änderung: 18. September 2014, 08:48:03 von Paloma » Gespeichert

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« Antworten #43 am: 18. September 2014, 08:37:55 »

und wieder geht es weiter.

Nestlinge


Wie Ihr wisst, war die Aufzucht von Anfang an problematisch. Schon beim Schlüpfen waren die Kleinen zu leicht, und auch später hatten sie nur zwei Drittel vom Normalgewicht oder noch weniger. Weil sie von Anfang an viel allein waren, konnte ich sie auf die Waage legen. Der schwarze Tauber, den ich immer wieder eingefügt habe, saß praktisch immer auf dem Balkon, wenn die Mutter für die Kleinen sorgte, und oft ließen sie zusammen die Kleinen alleine - auch bei Minustemperaturen. Wenn die Liebe in die Menschen, ähh , Tauben fährt.
Die Kinder starben 4 bzw. 8 Tage nach Ende der Aufnahmen. Beide Eltern haben noch versucht zu füttern, aber die Kleinen nahmen nichts auf - nach der Fütterung waren die Kröpfchen leer. Das erste Kind habe ich sterben lassen, das zweite habe ich aus dem Nest genommen, als die Eltern zwei Tage nicht mehr gefüttert hatten, und gepäppelt. Dabei hat es gelernt, aufzustehen, aber dann starb es doch.
« Letzte Änderung: 18. September 2014, 08:47:00 von Paloma » Gespeichert

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« Antworten #44 am: 19. Oktober 2014, 14:41:21 »

Man glaubt es nicht: zwei Jahre habe ich Singula nicht gesehen - das kleine Täubchen vom nächsten Film, bei dem ich zugefüttert habe. Eine süße kleine freche zutrauliche Taube. Vor zwei Jahren kam sie gern ins Wohnzimmer, obwohl sie genau wusste, dass sie nicht ins Haus durfte, guckte mich schelmisch an, und wenn sie dann "NEIN" hörte, ging sie raus. Als sie ihr erstes Kind hatte, kam sie noch einmal, aber das Kind kriegte Angst auf dem fremden Balkon, als ich raus kam, flog tapsig weg, es hatte gerade fliegen gelernt. Meine kleine Singula also hinterher. Und dann habe ich sie nie wieder gesehen, ich dachte, sie ist tot.
Aber gestern war sie da. Eindeutig. Nicht nur, dass ich jede Feder kenne. Sie saß in den Blumen und als ich rausging und sie ansprach, kam sie auf den Tisch. Das tut keine einzige andere Taube.

Wenn ich viel Zeit habe, schneide ich einen Film über Singula, aber ich habe kaum aufgenommen, weil ich mich mit ihr beschäftigt habe. Kann sein, dass ich es nicht hinkriege.
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